Kleingewerbe als Angestellte(r) betreiben – darf man das?

Kleingewerbe als Angestellte(r) betreiben

Im Prinzip spricht nichts dagegen, dass man neben seiner Haupttätigkeit zusätzlich ein Kleingewerbe betreibt, jedoch sollten Sie dies besser mit Ihrem Arbeitgeber besprechen, denn es gibt Arbeitgeber, die eine zusätzliche Tätigkeit nicht dulden.

Ebenso ist es nicht zwingend erforderlich, dass Sie Ihr Kleingewerbe in der gleichen Branche betreiben wie Ihre Arbeit im Angestellten-Verhältnis, hier stehen Ihnen alle Türen offen.

Was ist steuerlich zu beachten?

Bezüglich der Einnahmen aus Ihrem Kleingewerbe ist es ratsam, dass diese zumindest im ersten Jahr die Einnahmen von 17500 Euro nicht übersteigen, denn dann und nur dann gilt Ihre Tätigkeit als Kleingewerbe. Ein wichtiger Punkt bei allen Kleingewerbebetreibenden ist zudem, dass Sie keine Umsatzsteuern in Ihren Rechnungen ausweisen dürfen und natürlich bei Ihrer Steuererklärung auch nicht geltend machen dürfen.

Sie führen somit keine doppelte Buchführung, sondern machen eine Einnahmenüberschussrechnung.

Wie erstellt man eine solche Einnahmenüberschussrechnung?

Das ist ganz einfach und jeder kann esschnell erledigen, denn hier benötigt man keine großen Buchführungskenntnisse. Hier werden einfach die Einnahmen gegen die Ausgaben gerechnet und was unterm Strich übrig bleibt ist Ihr Gewinn.

Sie sollten eventuell noch darauf achten, bevor Sie sich für ein Gewerbe entscheiden, ob dieses nicht in Konflikt mit Ihrer anderen Tätigkeit kommt, denn wenn Sie als Konkurrenz von Ihrem Chef auftreten wird dieser Ihr Kleingewerbe nicht sehr lange dulden, denn welche Firma ist schon froh über eine Konkurrenz.

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