Komplementärgüter in VWL leicht erklärt + Beispiel

Was kann man sich unter dem Begriff Komplementärgüter vorstellen?

Die sogenannten Komplementärgüter für Waren, die sich perfekt komplettieren, wie beispielsweise Handy sowie die für das Handy passende Handyhülle. Des Weiteren sind die Waren, die man beispielsweise zusammen verwenden kann, denn eine CD ohne CD-Player oder ein Kopierer ohne Toner sind unbrauchbar usw.).

Die Verbindung, dass sich zwei Waren ergänzen, muss aber naheliegend bzwl. Offensichtlich sein. In der Theorie kann man beispielsweise Nudeln und ein Kochtopf als Komplementärwaren ansehen, da man rohe Nudeln nicht essen kann. Da dieser Verbindung aber nur sehr lose ist, würde die Gefahr bestehen, dass man mehrere Hundert von Nahrungsmitteln in Verbindung mit dem Kochtopf als Komplementärwaren ansehen würde.

Es wird automatisch bei dem Ausdruck geschlussfolgert, dass die Anzahl der Nachfragen der Komplementärwaren eine parallele Entwicklung durchlaufen (das heißt: je höher die Anzahl der Drucker ist, die veräußert wird, desto hoch ist auch die Nachfrage nach entsprechenden Druckerpatronen, da man den Drucker ohne entsprechenden Patronen nicht betreiben kann).

Die Elastizität hinsichtlich des Kreuzpreises für solche Waren ist in den meisten Fällen nachteilig (negativ). Damit gemeint ist, dass je höher die Kosten für Drucker sind, desto weniger Produkte werden zunächst einmal veräußert, wodurch dann natürlich auch erst einmal mit einem Herabsinken der Nachfrage nach entsprechenden Druckerpatronen zu rechnen ist.

Weitere mögliche Ausdrücke hierfür sind: Komplemente sowie komplementäre Waren.

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