Konsignationslager in VWL leicht erklärt + Beispiel

Bei einem Konsignationslager handelt es sich um ein Warenlager, welches dafür errichtet wird, damit eine sofortige Lieferung von Waren an den Kunden garantiert wird. Die Waren befinden sich bis zur Lieferung im Eigentum des Konsignanten.

Die entnehme der Waren aus dem Lager durch den Kunden ist nur möglich, wenn dieser mit dem Vertragspartner einen Vertrag geschlossen hat. Durch die Entnahme wird der Kauf abgeschlossen und ein Eigentumsübergang findet statt. Ausnahme ist, wenn der Kunde die Ware unter Eigentumsvorbehalt kauft. In diesem Fall gehört in die Ware erst dann, wenn er sie vollständig bezahlt.

Befindet sich der Kunde in einem Land Unterlieferanten einem anderen, kann es zu unterschiedlichen Bestimmungen der Steuern kommen. Besonders wenn es sich bei dem Sitz des Kunden um ein Land außerhalb der EU handelt, spielen auch Bestimmungen des Zolls eine Rolle.

Vorteile eines Konsignationslagers

Einer der entscheidenden Vorteile eines solchen Lagers für den Kunden ist, dass dieser die waren auch außerhalb der Lieferzeiten erhalten kann. Zudem werden auch Kosten bei der Investitionen für eigene Warenlager gespart. Für den Lieferanten besteht der Vorteil, dass durch dieses Lager einen ihrer Kundenbindung besteht. Nachteilig ist einzig, dass durch das Führen solch eines Lagers zusätzliche Kosten entstehen.

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