Konsumgütermarketing in VWL leicht erklärt + Beispiel

Bei dem Konsumgütermarketing geht es um den Verkauf von Produkten an Konsumenten. Dabei unterscheidet man zwischen einem Marketing für langfristige Konsumgüter und einem für kurzfristige. Die Maßnahmen bei diesem Marketing sind absatzpolitisch und stellen einen direkten Zusammenhang mit der Vermarktung an den Verbraucher. Dabei soll die Kaufentscheidung des Kunden beeinflusst und zusätzlich der Markenwert erhöht werden

Das Konsumgütermarketing ist immer noch stark und wird häufig angewendet und begegnet einem im täglichen Leben. Auch wenn es mittlerweile neue Arten von Werbeformen und Medien gibt, ist die Zielsetzung aber gleich geblieben: es wird versucht den Verbrauchern viel Vertrauen entgegen zu bringen, damit diese das Unternehmen beziehungsweise die Marke mit Zuverlässigkeit. Sowie hoher Qualität verbinden.

Das Konsumgütermarketing teilt sich in unterschiedlichen Bestandteile. Jede dieser Teile Erfolg dabei einen anderen Aspekt der Maßnahmen.

Gestaltung der Eigenschaften

Am Anfang des Konsumgütermarketings steht die Gestaltung der Eigenschaften des Produktes. Somit werden bereits vor der Einführung in den Markt Tests durchgeführt um zu schauen ob die Eigenschaft des Produkts zum nutzen der Kunden passen. Somit beginnt bereits die Werbung bei der Produktion beziehungsweise der Herstellung des Produktes. Somit werden den Produkten spezielle Eigenschaften oder Ein spezielles Aussehen verliehen, was später in der Werbung gut aussieht oder womit später gut geworden werden kann. Die Aufgabe für das Marketing ist es somit, bereits vorausschauend einzukalkulieren in wiefern sich ein Produkt verkaufen lässt.

Werbung auf Plakaten und in Printmedien

Das klassische Konsumgütermarketing zeigt sich dann bei der Werbung. Besonders Slogans oder großformatige Plakate bekommen viel Aufmerksamkeit. Auch wenn es mittlerweile neue Art der Werbung beziehungsweise neue Medien gibt, ist die Werbung auf Plakaten außen immer noch sehr wirkungsvoll. Auch eine Werbung in Zeitschriften beispielsweise mittels Prospekte oder Faltblätter werden öfters in Einzelhandelsunternehmen verteilt oder in andere wöchentlich erscheinende Zeitungen gesteckt. Oft wird hier die Aufmerksamkeit beispielsweise durch Aktionsangebote erreicht.

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Werbung als Zweitplatzierung

Eine andere Möglichkeit ist unbewusst zu werden. Banner, Flaggen oder Kundenstopper dienen als Zweitplatzierung bei einer Werbung und können die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Auch farbige Preisschilder beispielsweise sind oft gute Kundenmagneten.

Die Verpackung

Neben dem Schutz und der Norm dient die Verpackung von Produkten auf der Werbung. Diese kann meistens eine bestimmte Identität oder bestimmtes Image der Firma sowie des Produktes widerspiegeln. Wenn es sich um Werbung für Lebensmittel handelt, können bestimmte Bilder eine Nachfrage wecken. In diesem Zusammenhang sind auch Inhaltsstoffe oftmals Teils der Werbung. Ist ein Produkt beispielsweise besonders gesund, kann dies mit einem Hinweis auf den Inhalt kenntlich gemacht werden.

Einen entscheidenden Teil bei dem Konsumgütermarketing leistet der Großkundenbetreuer, auch als Key Relationship Management bezeichnet. Diese haben die Aufgabe die waren an die Kunden zu verkaufen beziehungsweise diese den Kunden zu präsentieren.

Konsumgütermarketing – Zusammenfassung

  • Das Konsumgütermarketing richtet sich hauptsächlich an private Kunden.
  • Es ist sowohl für den Wert der Marke als auch die Position auf dem Markt wichtig.
  • Es dient als Finanzierungsquelle für alte sowie neue Medien.

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