Kostendeckungsprinzip in VWL leicht erklärt + Beispiel

Das Kostendeckungsprinzip ist ein Grundsatz der Betriebswirtschaftslehre. Bei diesem Prinzip geht es darum, dass die Kosten für eine Leistung nicht höher liegen dürfen, als die Aufwendungen dafür. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass ein bestimmtes Unternehmen oder eine Verwaltung nicht mehr für eine Leistung verlangen darf als das diese Leistung genau abgedeckt wird. Es darf an der Leistung somit keinen Gewinn erzielt werden.

Beispiel: Verwaltungsleistungen kosten in der Regel etwas. So ist beispielsweise die Ausstellung eines Personalausweises kostenpflichtig, und auch der Nachweis über die Meldung an einem Wohnsitz ist nicht kostenfrei. Hier darf eine Verwaltung somit die Gebühren nur so hoch setzen, dass der Verwaltungsaufwand genau abgedeckt wird. Der Grund dafür liegt daran, dass es den Bürgern per Gesetz verpflichtet ist, dafür etwas zu bezahlen, und diese, wenn es sich bei einer gesetzlich notwendigen Verwaltungsleistung handelt nicht benachteiligt werden dürfen.

Autor(in) des Artikels:

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Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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