Kostenführerschaft in BWL leicht erklärt + Beispiel

Die Kostenführerschaft ist eine der Wettbewerbsstrategien. Sie beschäftigt sich mit der Verschaffung eines Wettbewerbsvorteils durch die Senkung der Kosten und damit der Preise. Wenn ein Unternehmen die Kostenführerschaft übernimmt, ist es in der Lage die Konkurrenten zu zwingen die Preise entsprechend anzupassen, ohne die Kosten ebenfalls zu senken.

Die Verringerung der Kosten kann mit Hilfe der folgenden Faktoren erreicht werden:

Skaleneffekt

Die Kosten der Produktionsfaktoren (Elementarfaktoren und dispositive Faktoren) werden gesenkt. Also kann zum Beispiel die Menge der eingekauften Rohstoffe oder die Arbeitszeit der Produktionskräfte verringert werden.

Verbundeffekt

Unter Verbundeffekten sind Maßnahmen zur effizienteren Herstellung zu verstehen. Sie können sowohl zeitlich, als auch sachlich oder räumlich sein.
Ein Beispiel wäre die Kuppelproduktion, wodurch Betriebskosten eingespart werden.

Erfahrungskurve

Durch die zunehmende Erfahrung oder das Know-How können die Betriebsprozesse effizienter und kostengünstiger gestaltet werden.
Ein Beispiel dafür ist die Fließbandfertigung.
Des Weiteren kann die Verfahrenstechnik weiter optimiert werden, um unnötige Kosten zu vermeiden.

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