Kostenstelle in BWL leicht erklärt + Beispiel

Als Kostenstelle wird der Ort bezeichnet, an dem die Kosten entstehen und beschreibt den Ort, wo die Verantwortlichen dafür im Betrieb sitzen.. Ein Unternehmen besitzt Kostenstellen, um zu ermitteln, wo im Betrieb und in welcher Höhe Kosten angefallen sind.

Beispiel für eine Kostenstelle

Herr Huber leitet die Kostenstelle „Vertrieb Intern“ mit fünf Mitarbeitern. Als Verantwortlicher und Chef plant er alle Kosten und muss eventuelle Abweichungen, welche die Kosten überschreiten, rechtfertigen. Mit Hilfe der Kostenstellenrechnung und dem Betriebsabrechnungspapier erfolgt die Verrechnung der Kosten auf die Kostenstelle.
Synonyme für den Begriff Kostenstelle sind: cost center in englisch und kurz KoSt

Kostenstellen – Die Bildung

Kostenstellen bilden sich nach völlig unterschiedlichen Kriterien, wie zum Beispiel nach Funktionen:

  • -Materialbereich
  • -Abteilungen
  • -Werkstätten
  • -Fertigungsbereich
  • -Verwaltungsbereich
  • -Vertriebsbereich

Nach Verantwortungsbereichen:

  • -Büros
  • -Verrechnungsaspekten
  • -Hauptkostenstellen
  • -Hilfskostenstellen.
  • -räumlichen Gegebenheiten
  • -Standorte
  • -Maschinenarbeitsplätze

Beispiel für eine Kostenstelle

Der Materialbereich beinhaltet alle Kostenstellen, sowie alle Abteilungen, die sich mit der Beschaffung des Materials beschäftigen. Darunter fallen unter anderem die Einkaufsabteilung, sowie die Wareneingangsprüfung, wie auch die Eingangslogistik. Auch die Finanzbuchhaltung, Personal, und das Controlling gehören dazu. Wird ein Betrieb in Kostenstellen unterteilt, kommen alle oben genannten Aspekte gleichzeitig zum Tragen.

Kostenstellenplan

Die Kostenstellen werden im Kostenstellenplan einer Firma festgehalten. Normalerweise erhält jede Kostenstelle eine separate Kostenstellennummer, welche auf den Rechnungen aufscheint.

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