Leistungsabschreibung in ReWe leicht erklärt + Beispiel, Formel & Definition

Grundlagen der Leistungsabschreibung

Die Leistungsabschreibung verteilt die Ausgaben proportional zum Verzehr des Gesamtleistungspotentials. Zu außerplanmäßigen Abschreibungen kommt es bei Katastrophen oder Unfallschäden. Sie sorgen dafür, dass die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert angesetzt werden können. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zwingend.

Folgendes Beispiel zeigt die Berechnung der Leistungsabschreibung

Ein Unternehmen erwirbt ein PKW in Höhe von 60.000€. Die voraussichtliche Gesamtleistung wird auf 200.000 km geschätzt. Der Abschreibungsbetrag je Leistungseinheit entspricht 0,30€ pro Kilometer. Daraus ergibt sich folgender Abschreibungsplan:

Jahr Jahresleistung Abschreibungsbetrag Restbuchwert

1 65.000 km 19.500,00 € 40.500,00 €
2 45.000 km 13.500,00 € 27.000,00 €
3 50.000 km 15.000,00 € 12.000,00 €
4 40.000 km 12.000,00 € 0,00 €

Die Leistungsabschreibung stellt sich als ungeeignet dar, wenn der PKW, aus dem obigen Beispiel, nicht genutzt wird. Nach dieser Abschreibungsmethode wäre der Wert konstant nach vier Jahren. Jedoch hat er in Wahrheit nach den vier Jahren deutlich an Wert verloren. Somit wäre die Nichtnutzung ein Auslöser für eine außerplanmäßige Abschreibung. In der Praxis findet diese Methode selten Anwendung, da die Berechnung des Leistungsaufwands jährlich durchgeführt werden muss und der Aufwand somit in keiner Relation zum Nutzen für das Unternehmen steht.

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