Ludwig Tieck – Biografie & Inhaltsangaben

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Der Dichter und Schriftsteller Ludwig Tieck (1773–1853). Portrait von Joseph Karl Stieler (1838).
Der Dichter und Schriftsteller Ludwig Tieck (1773–1853). Portrait von Joseph Karl Stieler (1838).

Wer war Ludwig Tieck? Ludwig Tieck war einer der bedeutendsten Dichter und Frühromantiker aus Deutschland. Mittlerweile ist er als bekannter Herausgeber für viele verschiedene Texte bekannt. Darüber hinaus war er auch noch ein weltbekannter Übersetzer und auch dort für viele Textgattungen verantwortlich.

Kindheit und Jugend (1773–1792)

Wie sah die Kindheit und Jugend von Ludwig Tieck aus? Ludwig Tieck war der Sohn eines Seilermeisters in Berlin und wurde auch dort im Jahre 1173 geboren. Er besuchte bis 1792 das Friedrichwerdersche Gymnasium, wo er eine bekannte Persönlichkeit kennen lernte, und zwar Wilhelm Heinrich Wackenroder. Mit Ihm wuchs dann noch eine tolle und stabile Freundschaft heran.

Erste schriftstellerische Arbeiten (ab 1794)

Nachdem Ludwig sein Theologiestudium absolviert hat begann er seine Liebe für das Schreiben zu finden. Er zog sich erstmal von der Gesellschaft zurück, um in Berlin in Ruhe als freier Schriftsteller arbeiten zu können. Gut, dass er da den Verleger Friedrich Nicolai kennengelernt hat.

Leitstern der Epoche der Romantik (1798)

Richtig bekannt wurde Ludwig erst durch der Künstlerroman »Franz Sternbalds Wanderungen«, der für großes Aufsehen sorgte. Mit diesem Roman beeinflusste er unter anderen viele bekannte Dichter unter denen auch Namen wie Novalis und Eichendorff zu sehen waren. Seine Literatur wurde aber vor allem von der Sehnsucht nach einer vorindustriellen Welt geprägt.

In Jena, dem Zentrum der Frühromantik (1799–1800)

In Jena waren alle bekannten Dichter der Frühromantik zu Hause. Mit denen pflegte Ludwig selbstverständlich den Kontakt, da sie ihn auch inspirierten und auch neue Anregungen gaben. Diese Kontakte sollten jedoch nicht all zu lange halten, sodass Ludwig schon im 19.Jahrhundert Jena verließ.

Wanderjahre (1800–1818)

In diesen Jahren reiste Ludwig wirklich durch die verschiedensten Städte. Von Hamburg bis Rom war alles dabei. Tieck zog darüber hinaus auch noch mit seiner Familie und der Tochter des Grafen in die Stadt Dresden.

Produktive Jahre in Dresden (1818–1840)

Hier sollte Ludwig anscheinend zur Blüte kommen. In Dresden erhielt Ludwig eine Stelle als Dramaturg am Dresdner Hoftheater, wo er sich mit seiner künstlerischen Begabung vollkommen ausleben konnte. In dieser Stadt kamen die bedeutendsten und wichtigsten Werke von Ludwig heraus, die auch noch heutzutage weltweit bekannt sind.

Mitbegründer des Ordens »Pour le Mérite«

Kannten Sie schon den Orden »Pour le Mérite«? Dieser Orden war für die Wissenschaften wie auch Künste der Zeit verantwortlich. Ludwig wurde, dank dem Kontakt mit Friedrich Wilhelm IV, zu einem Gründungsmitglied berufen.

Letzte Lebensjahre in Berlin (1841–1853)

Die letzen Lebensjahre von Ludwig Tieck sollten anscheinend in Berlin stattfinden. Zum Abschluss kann man sagen, dass er ein sehr anerkannter, aber schlussendlich auch unglücklicher Mann war, der nicht besonders zufrieden mit seinem ganzen Leben war. Ludwig starb schlussendlich am 28. April 1853. Danach wurde er auf dem Dreifaltigkeitskirchhof begraben und somit endete sein bekanntes, aber trauriges Leben.

Inhaltsangaben

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