Mängelrügen in VWL leicht erklärt + Beispiel

Mängelrügen kommt aus dem Handelsrecht und beschreibt hier die Pflicht eines Käufers eines Produktes den Verkäufer des Produkts über mögliche Mängel an dem erworbenen Produkt zu unterrichten.

Die Mängel dürfen dann gerügt werden, wenn diese entgegen der vereinbarten Anforderungen bestehen. Diese Anforderungen können sowohl eine gesetzliche also vertragliche Basis besitzen. Damit eine Mängelrüge geltend gemacht werden kann, ist eine sofortige Prüfung der Ware nach dem Eingang nötig. Die Mängelrüge muss somit sofort nach erkennen des Schadens erfolgen, vorzugsweise schriftlich.

Mängelarten

Offene Mängel:
Diese Art der Mängel werden bei dem Eingang der Ware nach der Überprüfung festgestellt.

Beispiel:
Anstelle von 1000 Strohhalme werden einem Restaurant beispielsweise nur 500 liefert.

Versteckte Mängel:
Diese Art der Mängel können erst später bereits nach Bezahlung der Rechnung erkannt werden.

Beispiel:
Nach mehreren Tagen der Nutzung lustig eine Schraube an einem Bürostuhl.

Die Konsequenzen

Ist die Mängelrüge erfolgreich, stehen dem Kunden dadurch verschiedene Arten eine Entschädigung zu Verfügung:

  • Der Kunde kann vom Kaufvertrag zurück treten.
  • Die Ware wird umgetauscht.
  • Es geschieht ein Preisnachlass.
  • Den Kunden steht ein Recht zum Schadenersatz zu.

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