Marktforschung in BWL/Marketing leicht erklärt + Beispiel

Die Marktforschung beschäftigt sich mit dem System der Informationsgewinnung zur Gewährleistung von Marketingstrategien. Die relevanten Daten werden gesammelt, analysiert, interpretiert und an die zuständige Marketingagentur, beziehungsweise die Marketingabteilung eines Unternehmens weitergeleitet.

Die Ergebnisse der Marktforschung müssen analytisch auswertbar sein und darf Faktoren wie die Reliabilität, die Repräsentativität und die Objektivität nicht außer Acht lassen.
Zur Gewinnung der Daten werden mehrere Forschungsmethoden verwendet.

Die Primärforschung (oder auch Feldforschung) bezieht ihre Ergebnisse aus dem direkten Kontakt zu der erforschten Marktteilnehmern. Dies kann sowohl international, als auch lokal erfolgen. Die Beschaffung der Daten erfolgt in den meisten Fällen durch Interviews, Umfragen und Diskussionen.

Die Sekundärforschung beschäftigt sich im Gegensatz zur Primärforschung mit der Auswertung der bereits vorliegenden Daten. Die relevanten Informationen werden aus Geschäftsberichten, Statistiken, Berichten der wissenschaftlichen Institute und bereits existierenden Kundeninteraktionen herausarbeitet. Es findet keine Sammlung neuer Daten statt. Bei der Sekundärforschung handelt es sich viel mehr um die Zusammenstellung alter, noch nicht analysierter Informationen.

Die Ziele der Marktforschung sind abhängig vom jeweiligen Marketingprojekt, können jedoch Aspekte wie die Kundenzufriedenheit, die Kaufmotive und die Marktentwicklungen ergründen und einem Unternehmen die Tools zur Wettbewerbsanalyse verschaffen.

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Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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