Marktpotenzial in BWL/Marketing leicht erklärt + Beispiel

Das Marktpotenzial (auch maximales Umsatzvolumen genannt) beschreibt die potenzielle maximale Saturationsfähigkeit eines Marktes. Der Wert bezieht sich sowohl auf Produkte, als auch auf Dienstleistungen und basiert auf der hypothetischen maximalen Kaufkraft. Das Marktpotenzial lässt sich nur rein theoretisch auf Basis der Marktanalysen kalkulieren, da zur Berechnung der maximalen Saturation spekulative Prognosen benötigt werden. Der Wert ist also rein fiktional.

Es ist substanziell das Marktpotenzial nicht mit dem Marktvolumen zu verwechseln. Während das Marktvolumen die tatsächlich abgesetzte Menge beschreibt, ist das Marktpotenzial ein fiktiver Wert, der nur zu Orientierungszwecken gebraucht wird.

Beispiel für das Marktpotenzial:

Wie viele Fahrzeuge kann ein Unternehmen pro Jahr verkaufen?

Die Anzahl der theoretisch absetzbaren Fahrzeuge wird durch mehrere Faktoren begrenzt. Der wichtigste Aspekt ist die Anzahl der Fahrzeuge, die das Unternehmen herstellen kann.
Des Weiteren muss die Zahl der potenziellen Käufer festgestellt werden. Dies ist etwas,
das ohne Spekulationen kaum kalkulierbar ist. Weitere Punkte wären die Kaufkraft der potenziellen Kunden und das Wachstum des Marktes.

Obwohl das Marktpotenzial nur eine Schätzung ist, bieten es Marketingagenturen und Unternehmen die Möglichkeit, die Märkte weiter und detaillierter zu erforschen und auf Grundlage der Schätzungen Prognosen zur Marktentwicklung zu aufzustellen.

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Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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