Marktpreisrisiko in VWL leicht erklärt + Beispiel

Das Marktpreisrisiko oder Marktrisiko definiert die Veränderung und Entwicklung eines Marktes. Darunter Fallen Aktienkurse, Zinsen, Währungen oder auch Rohstoffpreise.
Es gibt einige Schemas und Theorien, mithilfe derer man planen kann.
Soll das Risiko minimiert werden, muss auf Anlagen gegriffen werden, die kürzere Laufzeiten beinhalten.
Natürlich beherbergt das Marktpreisrisiko nicht nur eine negative Komponente, denn Kurse können sich auch ins positive bewegen und gewinnbringend für ein Unternehmen ausfallen.
Früher mussten nur Kreditrisiken selbstständig abgesichert werden, heutzutage umfasst die Regelung mitunter die Absicherung von Marktpreisrisiken aus eigener Tasche.
Das heißt, dass genug Kapital vorhanden sein muss, um negative Kursveränderungen auszugleichen.

Kurz und knapp: Jeder Teilhaber eines Marktes kann durch Schwankungen Verluste oder Gewinne einfahren. Diese Schwankungen sind schwer prognostizierbar und unterliegen vieler Faktoren. Verluste müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.
Das Risiko, dass man als Unternehmer oder Marktteilnehmer trägt, nennt sich Marktpreisrisiko.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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