Marktwirtschaft – Definition & Erklärung

Marktwirtschaft ist ein Begriff für eine Volkswirtschaft, mit den folgenden Prinzipien:

  • Angebot und Nachfrage. Dadurch entsteht ein Gleichgewicht bei den verschiedenen Märkten, wie beispielsweise dem Arbeits- oder Immobilienmarkt.
  • Unternehmen und Konsumenten treffen eigenständige und dezentrale Entscheidungen.

Das Gegenteil einer Marktwirtschaft ist eine Planwirtschaft. Eine freie Marktwirtschaft wiederum liegt dann vor, wenn es keinerlei staatliche Einmischung um Markt gibt. In einer freien Marktwirtschaft haben die Freiheit der Markteilnehmer Priorität. Was sich theoretisch gut anhört, bedeutet in der Praxis jedoch, dass es Unternehmen und Personen möglich wäre Verträge ganz ohne Fristen, Mindestvergütung oder Urlaubsanspruch zu regeln. Oft führt dies zu einem Marktversagen, da eine Partei häufig unterliegen ist.

In Deutschland herrscht die soziale Marktwirtschaft. Dies bedeutet, dass es nur ein beschränktes Eingreifen des Staats gibt. Vorteile die sich daraus ergeben ist, dass Arbeitnehmer geschützt werde, beispielsweise durch Absicherungen im Vertrag. Auch bei Kauf- und Mietverträgen zeigen sich durch die soziale Marktwirtschaft klare Vorteile.

Aus der sozialen Marktwirtschaft sind zudem folgende Elemente entstanden:

  • das Kartellrecht. Dieses führt dazu dass eine Monopolisierung des Marktes verhindert wird. Auch der Bildung von Kartellen sowie der einseitigen Beherrschung des Marktes bestimmter Gruppen, wird mit dem Kartellrecht entgegengewirkt.
  • die Wirtschaftspolitik. Diese verfolgt bestimmte gesellschaftlich Ziele.
  • Subventionen. Diese fördern sowohl kulturelle als auch technologische Bereiche auf dem Markt. Dadurch ist vielen erst die Teilnahme am Wettbewerb auf dem Markt möglich. Die Gegenseite profitiert davon ebenfalls, da sie so beispielsweise an neue Maschinen gelangen.
  • Preisdeckelungen. Darunter fallen Mindestlöhne, Mindestpreise und auch Maximalpreise.
  • eine Tarifpartnerschaft.
  • staatliche Unternehmen. Diese dienen dazu bestimmte Personengruppen zu fördern. Unter diese Unternehmen fallen beispielsweise Ämter wie die Wohngeldstelle, dass BAföG-Amt oder das Jobcenter.

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