Mediaplanung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Unter der Mediaplanung versteht man Planungen im Bereich der Werbekampagnen in den Massenmedien. Darunter fallen beispielsweise das Internet, TV-Sender, Printmedien und Radiosender. Auch direktere Werbemethoden wie die Flyerverteilung und die Verteilung von Werbeprospekten gehören zur Mediaplanung.
Mediaplaner kümmern sich um organisatorische und strategische Aspekte.
Die Gestaltung der Werbemaßnahmen obliegt Textern oder Grafikdesignern.

Kurz und knapp: Unter der Mediaplanung versteht man die Verteilung und Planung von strategisch angelegten Werbekampagnen. Ziel ist das zielgruppenorientierte Marketing sowie eine Reduzierung der Streuverluste.

Auswahl eines optimalen Medium

Ein Mediaplaner ist stark von den zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln abhängig. Er plant je nach Zielgruppe die Art der Werbung und kümmert sich um den finanziellen Aspekt. Streuverluste sollen nach Möglichkeit vermieden werden.
Ist ein Angebot etwa an ein vermögendes Klientel gerichtet, wird als Medium kein Blatt mit großer Verkaufszahl gewählt.

Die meisten Leser würden sich nicht dafür interessieren, der Streuverlust wäre zu immens. Statt eines allgemeinen Blattes, wird die Anzeige in einer Zeitung mit kleiner Leserschaft gewählt, das hauptsächlich Wohlhabende anspricht. In Frage käme etwa eine Börsenzeitschrift oder ein Handelsblatt.
Discounter sprechen eine große Zielgruppe an, demnach lohnt sich in diesem Falle eine Annonce in einer Tageszeitung.

Online-Werbung – Besonderheiten

Die Werbung via Internet gewinnt zunehmend an Bedeutung. In der heutigen Zeit hat sich eine spezielle Werbeform entwickelt, das so genannte Affiliate Marketing. Es erleichtert Mediaplanern die Arbeit und verhindert den Streuverlust.
Hierbei werden Banner oder Pop-Ups auf Webseiten positioniert. Klickt ein User auf eine der Werbungen und generiert einen Umsatz, erhält der Websitebetreiber eine gewisse Vermittlungsprovision.

Andere Websites verlangen Geld für das reine Ansehen der Werbung. Hier wird ein geringer Betrag für jeden Kunden fällig, der die Website mit der eingeblendeten Website besucht. Der Streuverlust spielt hier wieder eine Rolle, es muss also ein passendes Medium für die betreffende Zielgruppe gefunden werden.

Werbemittel – Qualität und Image

Bei der Wahl eines geeigneten Werbeträgers spielen nicht nur Kosten, Zielgruppe und Reichweite eine Rolle. Auch das Image des Werbeträgers muss zum Unternehmen passen. Rechtsradikales oder gewaltverherrlichendes Gedankengut kann sich negativ auf das Image auswirken.
Neben der Auswahl eines passenden Mediums, sind Mediaplaner auch zuständig für das Design und die Aufmachung der jeweiligen Werbung.

Mediaplanung – Zusammenfassung – Definition und Erklärung

  • In den Bereich der Mediaplanung gehört die organisatorische und strategische Planung einer Werbekampagne.
  • Finanzielle Mittel sollen so kostensparend wie möglich verwendet werden.
  • Die Wahl eines passenden Mediums ist essenziell.
  • Streuverluste werden so gering wie möglich gehalten.
  • Das Image des Unternehmens muss zum Medium passen.

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