Mehrliniensystem in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist ein Mehrliniensystem?

Das Mehrliniensystem stellt eine Organisationsform dar, welche auf dem Funktionsmeisterprinzip von Frederick Winslow Taylor basiert. Diese repräsentiert ein idealtypisches Konzept für die Organisation von Unternehmen. Das Mehrliniensystem ist so organisiert, dass jede Einheit diverse übergeordnete Einheiten hat.

Mehrliniensystem Beispiel

Bezüglich des Beispiels zum Einlinienystem kann in diesem Fall der Buchhalter der Debitoren Aufträge und Anweisungen von mehreren Leitern erhalten, wie zum Beispiel vom Vorstand des Rechnungswesens oder vom Vorstand des Controlling.

Vorteilhaft ist der kürzere Informations- und Dienstweg. Jedoch kann es kompliziert werden festzustellen, welcher Auftrag welche Relevanz hat sowie dass es vorkommen kann, dass Aufträge widersprüchlich erscheinen. (z.B.: Das Rechnungswesen hat ein alphabetisches Debitoren/Kunden-Reporting, jedoch präferiert der Vertrieb alles nach Verkaufsregionen organisiert zu haben). Hinzu kommt, dass die Beobachtung sowie Kontrolle im Betrieb schwieriger. Wer beispielsweise schaut, wie viel ein Mitarbeiter tatsächlich zu tun hat? Wer kümmert sich um Beurteilungen und Organisation.

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