Merkmal in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Welche statistischen Merkmale gibt es?

Ein sogenanntes Merkmal in einer Statistik ist beispielsweis die Eigenschaft hinsichtlich eines Untersuchungsobjektes, für das man Interesse hat, bzw. welches man einer Analyse unterziehen möchte, wie beispielsweise die Körpergröße einer Person oder aber auch die Rechtsform einer Gesellschaft.

Die Ausprägung eines Merkmals ist dann das festgestellte Ergebnis eines Merkmals, wenn beispielsweise 1,80 m bei der Körpergröße oder aber GmbH bei der Rechtsform herauskommt.

Bei einer Rechtsform handelt es sich um ein sogenanntes diskretes Merkmal, welches über viele Ausprägungen des Merkmals verfügt (GmbH, OHG, AG, KG, GmbH & Co, KG usw.). Auch die Menge der Produkte einer Gesellschaft ist diskret (auch wenn es teilweise etwas sehr groß ist): Die Firma hat beispielsweise 2, 3, 4 oder mehr Waren im Sortiment. Zwischen den gesonderten Merkmalsausprägungen diskreter Merkmale sind keine Zwischenstufen vorhanden (beispielsweise gibt es hier 3 Produkte oder 4 Produkte, aber nicht 2,5 Produkte).

Verfügt ein diskretes Attribut über 2 mögliche Ausprägungen, beispielsweise weiblich oder männlich, nicht defekt und defekt), nennt man dies auch dichotomes Attribut bzw. binäres Merkmal. Wenn mehr Ausprägungen vorliegen (wie beispielsweise für das Attribut Rechtsform) wird auch von polytomen Merkmalen gesprochen.

Die Körpergröße ist dagegen ein stetiges Attribut, welches beliebig viele Ausprägungen annehmen kann bzw. für dessen Attribut es eine Vielzahl von Zwischenstufen gibt. Dies ist der Fall, wenn man das Ergebnis beispielsweise mit sehr viele Nachkommastellen ermitteln kann.

Merkmalsträger sind spezielle Untersuchungsobjekt, bei der die Ausprägung des Merkmals erfasst werden, wie beispielsweise die Schüler einer Schulkasse hinsichtlich des Attributs Körpergröße oder die Gesellschaften eines bestimmten Landes für das Attribut Rechtsform.

Es kommt darauf an, ob man nur ein Attribut, zwei Merkmale oder sogar noch mehr Attribute feststellt und prüft. Man nennt sie dann entweder univariat, bivariat sowie multivariat. Von diesen Eigenschaften sind dann die möglichen statistischen Analysen abhängig (beispielsweise kann man bei zwei Attributen eine mögliche Verbindung überprüfen).

Mögliche weitere Begriffe: Variable, Messgröße.

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