Merkmale einer Boulevardzeitung für die Schule

Um Kinder und Jugendliche generell zum Lesen einer Zeitung zu motivieren bedarf es eines hohen Aufwandes; denn da sie ohnehin schon mit genügend Lesestoff versorgt werden wollen sie sich zumeist nicht noch zusätzlich mit Zeitungen befassen. Aus diesem Grund müssen Boulevardzeitungen gerade für die Schule bzw. die Schüler besonders ansprechend gestaltet werden.

Wichtige Merkmale

Schwierig ist dabei schon alleine die Gestaltung der Schlagzeile. Diese muss unbedingt ein Thema behandeln, das die Mehrheit der Schüler interessiert, denn damit steigt bereits die Wahrscheinlichkeit des Kaufens.

Weiters kennzeichnen sich Schul-Boulevards dadurch, dass sie stets auf der Seite der Schüler steht; ebenso, wie gewöhnliche Boulevardblätter immer leserorientiert sind. Schließlich sind ja diese auch die Zielgruppe, und durch eben diese Stellung macht sich eine Boulevardzeitung bei Schülern und anderen Lesern beliebt. Bestenfalls sind Boulevardzeitungen für Schüler außerdem kostenlos oder zumindest sehr preisgünstig, denn es gibt kaum Schüler, die freiwillig ihr hart verdientes Taschengeld für Zeitungen ausgeben.

Ein solches journalistisches Blatt unterscheidet sich auch in seiner Formulierung von klassischen Tageszeitungen. Wer eine schulische Boulevardzeitung neben der Zeitung Der Standard auflegt, erkennt sofort, dass damit unterschiedliche Zielgruppen, verschiedene Wissensstände und Alters- und Wohlstandsklassen angesprochen werden. Formulierungen fallen wesentlich einfacher aus, sodass jüngere Kinder und Schüler auch dazu in der Lage sind, zu verstehen was vermittelt wird.

Zudem wird ein Boulevardblatt laufend mit vielen Bildern hinterlegt, da es Sinn und Zweck dieser Zeitung ist, den Leser zu unterhalten. Dies erreicht man durch bildliche Gestaltung besser anstatt durch Textüberflutung. Ein schlussendlich ebenso wichtiger Fakt ist, dass Boulevardzeitungen für Schulen sehr kurz und knapp gehalten sind. All diese Tatsachen in ihrer Kombination machen eine solche Zeitung für Schüler interessanter und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, von ihnen freiwillig gelesen zu werden.

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