Aller Anfang ist schwer – so auch in Minecraft. Denn bevor der Spieler richtig in den virtuellen Sandkasten eintauchen darf, muss er sich erst einmal darin zurecht finden und die erste Nacht überleben. Gerade für Neulinge kann das freie Spielkonzept verwirrend sein und schnell zu Frust führen. Damit euch das nicht passiert, erklären wir, wie ihr das Baumenü benutzt, Rohstoffe sammelt und eure ersten, eigenen vier Wände zusammen zimmert.

Minecraft – aller Anfang ist schwer

Euer erster Schritt sollte es sein, euch in der Umgebung zu orientieren. Bis zur ersten Nacht gibt es einiges zu tun und gerade am Anfang ist es schlecht, unnötig Zeit zu verlieren. Sucht eine flache Stelle, in deren Nähe sich einige Bäume befinden. Die Art der Grünzeugs spielt dabei keine Rolle. Ich persönlich bevorzuge kleine Bäume, da sich diese am einfachsten „ernten“ lassen. Schlagt nun solange auf den Stamm ein, bis er zerbricht und ihr das Holz einsammeln könnt. Es ist nicht nötig, die Blätter einzeln zu zerschlagen, da diese recht schnell von alleine verschwinden, sobald der komplette Stamm zerstört wurde.

Für die erste Nacht sollten 20 bis 30 Holzstücke reichen. Öffnet nun euer Inventar mit der Taste E und zieht das Holz in das obere Craftingfenster, das aus 4 Feldern besteht. Rechts davon könnt ihr pro Holzstück nun vier geschnittene Bretter entnehmen, die für den Anfang euer wichtigster Rohstoff sein werden. Verwendet diese Holzbretter nun, um euer erstes Haus zu bauen. Es muss nicht besonders groß sein – eine Grundfläche von 4×4 Feldern und eine Höhe von 3 Blöcken reichen für den Anfang vollkommen. Lasst zwei Felder für die Tür frei und schließt ansonsten alle Wände und auch die Decke sauber ab.

Minecraft – Crafting leicht gemacht

Nachdem die Grundkonstruktion steht, könnt ihr mit dem Crafting beginnen. Durch Crafting lassen sich in Minecraft verschiedenste Gegenstände herstellen, die euch auf euren Abenteuern helfen und auch zur Hausverschönerung dienen. Für einige Rezepte reicht das kleine Fenster, das ihr mittels der Taste E aufrufen könnt und in dem ihr bereits eure Holzbretter hergestellt habt. Für größere Gegenstände benötigt ihr jedoch eine Werkbank. Die könnt ihr bauen, indem ihr jedes der vier Craftingfelder mit einem Holzbrett belegt, so wie ihr es auf dem Bild sehen könnt.

Ist die Werkbank hergestellt, wird sie wie jeder andere Gegenstand aufgestellt. Platziert sie also in einer Ecke eures bescheidenen Hauses und schon könnt ihr das 9 Felder große Craftingmenü mit einem Rechtsklick öffnen. Als erstes benötigen wir eine Tür. Legt dafür sechs Holzbretter so in der Werkbank ab, wie es auf dem Bild gezeigt wird und verschließt mit der hergestellten Tür anschließend euer Haus.

Minecraft – Werkzeuge und Bergbau

Ist das Haus zu allen Seiten verschlossen, solltet ihr die erste Nacht unbeschadet überstehen. Der nächste Schritt ist die Herstellung von Werkzeugen. Für diese werdet ihr immer Holzstöcke benötigen, die ihr mit Hilfe von zwei übereinander gelegten Holzbrettern herstellen könnt. Zusätzlich benötigt ihr verschiedene Materialien, von denen die Haltbarkeit der Werkzeuge abhängt. Da uns anfangs seltene Mineralien wie Eisen oder Diamant fehlen, müssen wir auf Holz zurückgreifen. Beginnt, indem ihr zwei oder drei Spitzhacken herstellt. Diese benötigt ihr, wenn ihr euch tiefer in Gestein hinein graben wollt. Eine Axt kann hilfreich sein, falls ihr schneller Holz sammeln wollt.

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Habt ihr einige Spitzhacken hergestellt, könnt ihr mit der Suche nach seltenen Erzen beginnen. Grabt euch dazu in die Erde, bis ihr auf Steine trefft und zerschlagt diese mit der Hacke. Tipp: Grabt euch niemals direkt nach oben oder unten. Der Boden in Minecraft ist durchsetzt mit gewaltigen Höhlen und Dungeons und eine unvorsichtige Grabweise hat schnell einen tiefen Fall zur Folge. Grabt euch immer schräg nach unten, so dass ihr sehen könnt, was auf euch zukommt.

Crafting: Fackeln und der Ofen

Wenn ihr tiefer in die Erde grabt, werdet ihr schnell im Dunkeln stehen. Fackeln leuchten nicht nur eure Bergwerke aus, sie können auch an der Oberfläche platziert werden, um den Spawn von Monstern zu verhindern. Eine ausgeleuchtete Fläche erlaubt es euch also, auch Nachts euer Haus zu verlassen. Vorsicht: Auch wenn neben einer Fackel keine Monster erscheinen, verhindert sie nicht, dass diese aus der Dunkelheit über euch herfallen. Zur Herstellung von Fackeln benötigt ihr einen Holzstock und ein Stück Kohle. Kohle kann entweder beim Graben mit einer Spitzhacke abgebaut werden, oder ihr stellt sie in einem Ofen mit einem Stück Holz her.

Ein Ofen wird aus Pflastersteinen gebaut und wie eine Werkbank platziert und verwendet. Um den Ofen zu beheizen, benötigt ihr Brennmaterial. Das können Stöcke, Bretter, Holzstämme und natürlich auch Kohle sein. Das Brennmaterial wird in den unteren Slot gelegt, alles was ihr kochen wollt, in den Oberen. Im Ofen können nicht nur Lebensmittel wie Fleisch zubereitet werden, auch andere Materialien werden hier verarbeitet. Sand wird beispielsweise zu Glas gebrannt, das ihr für Fensterscheiben benötigt.

Nun solltet ihr alles Grundlegende wissen, um euch in der Welt von Minecraft zurecht zu finden. Es ist euch überlassen, wie es weitergehen soll. Durchsucht ihr Dungeons und Höhlen nach seltenen Schätzen? Baut ihr zusammen mit Freunden euer eigenes Haus, eine Stadt oder den Kölner Dom? Es ist euch überlassen – wir wünschen euch viel Spaß und geben euch zum Abschluss noch einige sehenswerte Links an die Hand:


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