Mischkonzern in VWL leicht erklärt + Beispiel

Ein Mischkonzern definiert ein Unternehmen, das in mehrere Branchen Fuß gefasst hat.
Durch die fehlende Fixierung auf eine Branche, ist der Konzern komplexer, Verwaltung und Management sind erhöhte Kostenpunkte.
In der Regel überwiegen die Vorteile eines Mischkonzerns die Nachteile durch erhöhte Leitungskosten.

Ein großer Vorteil ist die Risikostreuung. Investitionen können durch die Größe des Konzerns refinanziert werden, Verluste können durch Alternativprodukte ausgeglichen werden.

Mischkonzern – Erfolg

1. Der Synergieeffekt

In der Regel haben die einzelnen Segmente eines Konzerns keinen Einfluss aufeinander. Durch eine gemeinsame Technologiebasis können Produkte in kürzestem Zeitraum bei sehr guter Qualität entwickelt werden.

2. Ein starker Markenname

Mischkonzerne erreichen durch die Aufteilung am Markt eine sehr große Zielgruppe.
Produkte profitieren von der Bekanntheit der Firma. Verbraucher vertrauen der Marke und sind bereit, mehr Geld für ein Produkt dieser Marke auszugeben. Der Firma fällt es zusätzlich leichter, in einer neuen Branche Fuß zu fassen.

3. Gleichlauf von Zyklen

Ein Mischkonzern hat den Vorteil, bei absterben eines Marktes nicht pleite zu gehen. Durch Absetzen eines Produktes können Verluste verringert werden. Die Risikostreuung bewahrt das Unternehmen vor plötzlichen Pleiten und Kurseinbrüchen, da auf andere Branchen ausgewichen werden kann.

Mischkonzern – Zusammenfassung – Definition und Erklärung

  • Ein Mischkonzern definiert ein spezielles Konstruktionsprinzip.
  • Wesentliches Kernelement ist die Risikostreuung.
  • Durch die Größe des Unternehmens wird eine Marktbearbeitung erleichtert.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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