Mit einem Diesel-Fahrzeug ein Benzin-Auto überbrücken – geht das?

Es ist ein Albtraum jedes Autofahrers plötzlich mit leerer Autobatterie dazustehen. Die Fahrt zur Arbeit ist erledigt und schnelle Hilfe muss her und meistens gibt es diese auch. Denn viel Autofahrer haben auch ein Stromkabel dabei. Was aber, wenn der Stromempfänger einen Benziner fährt und der Stromgebende einen Diesel? Beide Fahrer müssen sich in diesem Fall keine Sorgen machen.

Mit einem Diesel-Fahrzeug ist es möglich, ein Benzin-Auto zu überbrücken. Und auch der umgekehrte Fall ist möglich. Allerdings ist auf die richtige Vorbereitung zu achten.

Besonders Acht zu geben, ist auf die Verwendung des jeweiligen Starkabels. Ein falscher Umgang mit einem Starterkabel kann zu schweren Schäden der Elektronik des Autos führen. Daher ist es ratsam immer auch die Betriebsanleitung des Fahrzeugs dabei zu haben und sich diese vor der Starthilfe durchzulesen.

Die Spannung der Batterien von demjenigen, der Strom spendet, und die Spannung von dem, der den Strom empfängt, sollten gleich hoch sein. Für gewöhnlich beträgt eine solche Spannung 12 Volt.

Wichtig ist es, das richtige Kabel zu benutzen. Es kommt auf die Größe der Motoren von Benzinern und Dieselmotoren an. Die meisten Motoren von Benzinern kommen mit einem Kabel-Querschnitt von 16mm hin. Bei größeren Motoren ist ein Kabel-Querschnitt von 25 mm zu verwenden. Dieselmotoren und starke Benziner brauchen viel Strom zum starten.

Ist das Kabel kleiner, so kann es passieren, dass es bei der Stromübertragung durchbrennt. Es ist also möglich mit einem Diesel-Fahrzeug einen Benziner zu überbrücken. Dabei ist jedoch auf die jeweilige Motorenstärke zu achten und darauf, dass sich die eigene Batterie bei der Stromübertragung nicht entleert. Dem kann der Stromspendende entgegenwirken, indem er genügend selbst Gas gibt.

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