Modalwert in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Was versteht man unter einem Modalwert?

Der Modalwert oder Modus ist der dichteste Wert und eines der Lageparameter in der Statistik. Er steht für die Merkmalsausprägung, welche am häufigsten vorkommt oder am wahrscheinlichsten ist. Der Modalwert kann sowohl für Nominalskalen, Ordinalskalen und Intervallskalen berechnet werden. Der Modus existiert im Gegensatz zu den anderen Lagemaßen immer.

Grundsätzlich gibt es aber nicht immer nur einen Modalwert. Es gibt auch Fälle bei denen es zwei oder mehrere häufigste Werte gibt, diese werden dann als bi- oder multimodale Werte bezeichnet.

Wie berechnet man den Modalwert?

Nimmt man zur Berechnung des Modalwertes ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern. 30 der Mitarbeiter verfügen über eine abgeschlossene Lehre, 10 haben einen Meistertitel und 60 Mitarbeiter haben einen Hochschulabschluss. Somit wäre in diesem Fall der Modalwert 60 für die Merkmalsausprägung „beruflicher Bildungsabschluss“.

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