Muss eine Brandschutztür einen Türschließer haben?

Die Brandschutztüren haben nämlich den Zweck Durchlässe in sogenannten brandbeständigen Zonen, um gegen einen Durchschlag von Brandgefahr zu schützen. Solche Türen sind besonders da zu montieren, wo die Landesbauordnung bzw. die aktuellen Bauvorschriften es festlegen. Du solltest wissen, dass in der BRD und in Österreich die einzelnen Bundesländer dementsprechend auch eigene Bauverordnungen haben. In der Regel werden die Brandschutztüren in sogenannten Durchbrüchen von Brandwänden verlangt. Ebenso wie bei Fluren, die mehr als 30 Meter Länge haben, werden Brandschutztüren vorgeschrieben.

Die Brandvorschriften besagen, dass eine Feuerschutzabschluss jederzeit selbstschließend sein muss und auf keinen Fall mit einem Keil oder ähnlichen Gegenständen offen gehalten werden darf. Wenn eine Erfordernis besteht kann die Brandschutztür mit Hilfe sogenannter Feststellanlagen offen gehalten werden. Diese Anlagen müssen jedoch unbedingt mittels Brandmelder gesteuert werden, den diese ermitteln erst dann auch bei Brand, dass die Tür geschlossen werden muss oder nicht.

Die Feuerschutzabschlüsse

Die Feuerschutzabschlüsse können wenn nötig rauchdicht sein, um die Ausbreitung von Qualm bei möglichen Fluchtwegen zu verhindern. Du solltest wissen, dass die Brandschutztüren in der Regel mit Zusatzausstattung rauchtdicht gemacht werden können. Wobei man sagen kann, dass nach der derzeitigen Schutzverordnung die Brandschutztüren keinesfalls rauchdicht sein müssen! Ebenso gesagt dir die Schutzverordnung, dass eine Brandschutztür einen Türschließer haben muss. Wenn jedoch gegen diese Verordnungen verstoßen wird, dann können Bußgeldbescheide von mehreren 10.000 € auftreten.

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