Muss in eine beschichtete Pfanne auch Öl?

Beschichtete Pfannen bestehen meistens aus Teflon oder diversen anderen Materialien. Die Beschichtung zeichnet sich dadurch aus, dass sie über eine feine glatte Oberflächen verfügen. Auf diese Weise wird verhindert, dass Nahrungsmittel nicht an der Oberfläche der Pfanne haften bleiben. Darin besteht der Anti-Haft-Effekt beschichteter Pfannen.

Teflon ist als geschützter Markenname die bekannteste Beschichtungsart, wobei es verschiedene Qualitätsstufen von Teflon-Beschichtungen gibt. Gemeinsam ist den Beschichtungen, dass nichts anbrennen kann.

Aber auch bei beschichteten Pfannen kann es zu einer falschen Benutzung kommen und in der Folge zu Schäden der Beschichtung. Dies hat unter anderem mit der Hitzestabilität von Ölen und Fetten zu tun. Öl muss nicht in eine beschichtete Pfanne für das Zubereiten eines Gerichtes. Ein besonders häufiger Fehler besteht darin, dass nicht die richtigen Fette und Öle zum Kochen oder Braten genommen werden. Denn zahlreiche Fette oder Öle sind nicht ausreichend hitzestabil.

Wird das Öl zu stark erhitzt entstehen Teerharze. In der Folge brennen sich diese Teerharze in die beschichtete Kochfläche der Pfanne ein und ein permanenter Schaden entsteht an der Beschichtung. Wenn das häufiger geschieht, verliert die Antihaft-Beschichtung ihre Eigenschaft und verklebt. Bei Überhitzung bilden sich zunächst Blasen und schließlich platzt die Beschichtung in Teilen ab.

Beschichtete Pfannen halten für gewöhnlich Temperaturen bis etwa 240 Grad Celsius aus. Es kommt auf die Qualität der Pfanne an. Auch bei Temperaturen unter dem Maximum, kann es zu Schäden am Pfannenboden kommen.

Öl in einer beschichteten Pfanne ist daher nicht per se das Problem, sondern die Überhitzung.

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