nämlich / nähmlich – Rechtschreibung + Beispiele

Das Problem liegt in der Aussprache. Ein stummes h nach einem Vokal bedeutet eine Dehnung und somit eine langgezogene Aussprache. Bei „nämlich“ wird das „ä“ lang ausgesprochen, ohne das ein stummes h vorhanden ist. Um dies zu behalten, gibt es eine tolle Eselsbrücke: „Wer nämlich mit h schreibt ist dämlich.“. Das es sich trotzdem um einen häufigen Fehler handelt liegt auch daran, dass einige Menschen nämlich von nahm, also nehmen ableiten. Dieser hartnäckige Rechtschreibfehler hält sich bereits lange.

  • Richtig: nämlich
  • Falsch: nähmlich

Nämlich leitet sich tatsächlich von Name ab. Die ursprüngliche Form von nämlich war namelich. Es steht für etwas, dass nur auf die eine Weise gemacht werden kann und nicht anders. Auch bei dem Wort Name wird das a lang ausgesprochen. Daher wäre die Eselsbrücke: „Nämlich stammt von Name ab.“ ebenfalls sehr gut, denn der Rechtschreibfehler: Nahme kommt so gut wie nie vor.

Beispiele zur richtigen Anwendung:

  • – Wer nämlich mit h schreibt ist dämlich.
  • – Das war nämlich gar nicht seine Absicht.
  • – Ich kaufe nämlich nur lactosefreie Milch.

Synonyme für nämlich:

Nämlich ist ein Wort, welches überwiegend bei Verwendung von gehobener Sprache in älteren Texten vorkommt. Es ist kein Wort des täglichen Gebrauchs. Nicht jedes Synonym kann nämlich ersetzen. Hier spielt der Zusammenhang mit dem Text eine wichtige Rolle.

→ bekanntlich, bekanntermaßen, denn

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