Nebengeschäft in VWL leicht erklärt + Beispiel

Als Nebengeschäfte werden Geschäfte eines Unternehmers bezeichnet, die im Zuge eines Auftrages kleine, nicht zum Hauptgeschäft zählende Nebenleistungen umfassen. Üblicherweise wird diese Abgrenzung bei der eigentlichen Auftragsabwicklung jedoch nicht durchgeführt.

Ein klassisches Beispiel ist ein Autohaus, das neben dem Autoverkauf als Hauptgeschäft auch Versicherungen vertreibt und Finanzierungsmöglichkeiten anbietet. Häufig agiert das Autohaus dabei als Vermittler zwischen diversen Vertragspartnern und den Kunden.

Kein rechtlicher Unterschied zwischen Haupt- und Nebengeschäft

Das Gesetz kennt grundsätzlich keinen Unterschied zwischen dem Haupt- und dem Nebengeschäft. Auch aufgrund dieser fehlenden juristischen Definition, spielen Nebengeschäfte im Wirtschaftsverkehr eine unbedeutende Rolle. Das Umsatzsteuerrecht unterscheidet beispielsweise nach Produktkategorien mit verschieden hohen USt-Sätzen. Auf der Rechnung befinden sich die Steuersätze pro Produkt, der Gesamtnettobetrag und u.U. eine Aufstellung der relevanten USt-Sätze.

Nebengeschäft – Übersicht

  • Nicht zum Hauptgeschäft zählende Nebenleistungen
  • Keine gesetzliche Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebengeschäft
  • Idente Steuersätze

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