Net Working Capital in BWL leicht erklärt + Beispiel

Definition des Net Working Capital

Als Net Working Capital (auch Nettoumlaufvermögen) wird das um die liquiden Mittel reduzierte Working Capital (Betriebskapital) bezeichnet.
Somit gibt das Net Working Capital Aufschluss darüber, inwiefern Vermögensteile kurzfristig und in der Regel zinslos finanziert wurden. Diese müssen somit nicht über Eigenkapital oder Kredite gedeckt werden.
Der alternative Begriff für Net Working Capital ist das Nettoumlaufvermögen.

Die Formel zur Errechnung des Net Working Capital

Folgende Formel wird benötigt, um das Net Working Capital zu berechnen:

Net Working Capital = Umlaufvermögen – liquide Mittel – kurzfristige Verbindlichkeiten.

Das Umlaufvermögen ist die in der Bilanz angegebene Kennziffer (vgl. § 266 Abs. 2 B. HGB). Es umfasst somit die Warenvorräte, Forderungen und sonstige Vermögenswerte sowie Wertpapiere.

Abgezogen werden nun die liquiden Mittel (in der Bilanz: Kassenbestand, Bankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten umfassen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und kurzfristige Rückstellungen, wie Steuerrückstellungen und sonstig anfallende Rückstellungen.

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