Neutraler Aufwand in BWL leicht erklärt + Beispiel

Neutraler Aufwand bedeutet ein verbuchter Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung, der bei der Kostenrechnung nicht berücksichtigt wird. Dies kann unter anderem eine
betriebsfremde Aufwendung, wie beispielsweise Spenden sein oder eine
periodenfremde Aufwendung, wie Gutschriften für das letzte Geschäftsjahr.

Auch eine Steuernachzahlung nach einer Betriebsprüfung oder eine außerordentliche Aufwendung zählen zum Neutralen Aufwand. Da die neutralen Aufwendungen die Kalkulation der Produkte und das Betriebsergebnis beeinflussen würden, fließen diese nicht in die Kostenrechnung mit ein. Der Zweckaufwand ist das Gegenstück zum neutralen Aufwand und wird bei der Kostenkalkulation berücksichtigt.

Der neutrale Aufwand und der neutrale Ertrag bilden zusammen das neutrale Ergebnis.
Andere Worte sind: Neutrale Aufwendungen.

Beispiele für neutrale Aufwendungen

Ein Fahrradhersteller feiert sein 50-jähriges Firmenjubiläum und spendet an einen Kindergarten eine Summe von 10000 Euro. Dieser Betrag fließt nicht in die Produktkalkulation der Fahrräder ein.

Der Zweckaufwand

Der Zweckaufwand enthält Aufwendungen wie beispielsweise Löhne, Mieten, sowie Materialkosten oder Abschreibungen. Zweckaufwendungen, sowie auch der neutrale Aufwand. Diese müssen in der Kostenartenrechnung separiert angegeben sein.

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