Nominalskala in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Was versteht man unter einer sogenannten Nominalskala?

Bei der Nominalskala werden Attributsausprägungen nur durch Bezeichnungen sowie Zahlen unterschieden.

Nachfolgend ein Beispiel hinsichtlich einer Nominalskala:

Eine Vereinigung des Friseurhandwerks möchte eine entsprechende Statistik über die Haarfarbe der Bewohner erstellen. Die “natürliche“ Haarfarbe könnte man beispielsweise in “blond“, “schwarz“, “braun/ brünett“ sowie “rot“ differenzieren.

Bei der sogenannten Nominalskala wird keine Abstufung, wie beispielsweise “braun, brünett“ ist nicht besser als “rot“ vorgenommen. In dieser Skala werden nur die Feststellungen sowie Beschreibungen der Attributsausprägungen wiedergegeben.

Alternativ könnte man dies auch in Zahlen umwandeln, z. B. “blond“ = 1, “braun/ brünett“ = 2 usw. (auch in dieser Statistik ist 1 nicht besser als 2; die Zahlen haben so keine weitere Bedeutung).

Weitere mögliche Exempel hinsichtlich nominalskalierte Daten sind Beruf, Studiengang, Geschlecht, Autofarbe sowie Wohnort usw.

Die Nominalskala verfügt über das “schwächste“ Skalenniveau, die Analysemöglichkeiten sowie die Aussagekraft erhöhen sich mit der Ordinalskala bzw. der metrischen Skala, welche auch Intervallskala genannt wird).

Mögliche weitere Bezeichnungen hierfür sind: Nominalskalierung.

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