Nutzen in der Mikoökonomie – Definition & Erklärung

Bei Nutzen handelt es sich um einen Begriff aus der Mikroökonomie. Der Nutzen misst die Befriedigung der Bedürfnisse von Konsumenten und dem Haushalt, der sich durch den Konsum eines bestimmten Gutes ergibt. Hierbei kann es sich sowohl um Nahrung als auch Sachgegenstände oder Unternehmungen handeln. Das Maß des Nutzens richtet sich nach den Umständen.

Beispiel für den Nutzens

Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben gerade Hunger. Ein Brot trägt zum Nutzen bei, da Ihr Bedürfnis, in diesem Fall der Hunger, befriedigt wird. Das Brötchen kann 1 Euro kosten und Sie wären auch gewillt ein zweites oder gar drittes zu kaufen. Doch sobald Sie satt und somit befriedigt sind, hat dass Brötchen keinen weiteren Nutzen mehr für Sie persönlich. Diese Konstellation nennt sich Grenznutzen und besagt, dass bei einer Abfolge der gleichen Sachen mit der Zeit eine Verringerung des Nutzens stattfindet.

Dieser Nutzen wird meist dazu verwendet, um die Entscheidung von Konsumenten vorauszusehen und darauf hin die Preise und Produkte anzupassen. So kann bei zwei zeitgleich auftretenden Unbefriedigungen dazu kommen, dass sich der Konsument für die Erlangung eines Guts und den Verzicht auf ein anderes entscheiden muss. Beispielsweise Sie haben Hunger und Durst aber nur genug Geld, um eine der Gelüste zu befriedigen.

Bei der Berechnung des Nutzens geht man mathematisch vor und versucht eine Nutzenfunktion zu bilden. Bei dieser werden die Güter von Konsumenten und dem Haushalt bevorzugt, die einen größeren Nutzen haben.

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