Öffentliche Güter in VWL leicht erklärt + Beispiel

Was sind öffentliche Güter?

Reine öffentliche Waren (Güter) kann man in der Volkswirtschaftslehre an zwei Attributen ausmachen:

• die Effizienz der öffentlichen Ware für einen bestimmten Verbraucher / Haushalt unterliegt dieserhalb keinen Einflüssen oder Minderungen, auch wenn weitere Personen diese öffentliche Ware verwenden. Sämtliche Personen verwenden die gleiche Anzahl des immer in der Qualität gleichbleibenden Gutes;

• Weitere Personen können (wie es beispielsweise auf Grund von Technik möglich wäre) bzw. sollen (wie es beispielsweise in der Gesellschaftspolitik möglich wäre) von der Verwendung der öffentlichen Ware keinen Ausschluss erfahren.

Die Verteidigung ist ein Exempel für ein öffentliches Gut: Sämtliche Bewohner eines Landes ziehen zu jeweils gleichbleibenden Mengen einen Vorteil daraus und keine Person wird ausgegrenzt.

Da die Möglichkeit des Ausschlusses dann aber fehlt, findet auch keine Preiserhebung für die reinen öffentlichen Waren statt (Wieso sollte man einer Firma Geld geben, wenn eine Wegnahme sowieso nicht erfolgt?). Lediglich die Regierung kann sich dieser Sache annehmen und Gesetze erlassen, wie beispielsweise einer Zwangsabgabe, und kann diese Problematik dann aus dem Weg räumen.

Diese öffentlichen Waren weder entweder von der Regierung selbst zur Verfügung gestellt oder gewisse Firmen werden hiermit von der Regierung beauftragt.

Man kann hierzu auch Kollektivgüter sagen.

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Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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