OHG in BWL leicht erklärt + Beispiel

Das HGB definiert die offene Handelsgesellschaft (OHG) als einen Betrieb, der auf den Zweck eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma ausgerichtet ist (§ 105 Abs. 1 HGB).

Mindestens zwei Personen können gemeinsam eine OHG gründen. Dabei ist das Handelsgewerbe, also ein Betrieb, der eine kaufmännische Organisation erfordert maßgeblich. Kleingewerbetreibende können sich somit nicht in einer OHG zusammenschließen.

Die OHG ist eine Personengesellschaft die in ihrer Rechtsform, bei der mehrere Partner gleichberechtigte Gesellschafter sind.

Die Vorteile eines gemeinschaftlichen Betriebes sind beispielsweise
– gleichberechtigter Zusammenschluss verschiedener, sich ergänzender Kompetenzen
– Risikominimierung durch Aufteilung der Haftung
– mehr Kapital für die Finanzierung der Gesellschaft durch das Einbringen mehrerer Kapitalanteile

Die in § 124 Abs. 1 HGB beschriebene Teilrechtsfähigkeit trifft für die OHG zu. Die Gesellschaft kann im eigenen Namen (Firma) Verbindlichkeiten eingehen, Eigentum und Rechte erwerben und vor Gericht klagen und verklagt werden.

Vorschriften zur OHG sind in den §§ 105 bis 160 HGB geregelt.

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