Ordinalskala in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Was ist eine Ordinalskala?

Unter dem Begriff Ordinalskala, versteht man eine Auflistung von Merkmalsausprägungen nach einer bestimmten Rangfolge. Daher wird die Ordinalskala auch als Rang- oder Ratingskala bezeichnet.

Wie funktioniert eine Ordinalskala?

Gehen wir davon aus, dass ein bekanntes Unternehmen seine Kunden nach der Produktqualität befragt und zu diesem Zweck 5 Auswahlmöglichkeiten anbietet. Diese sind zum Beispiel: „ausgezeichnet“, „gut“, „durchschnittlich“, „zufriedenstellend“ und „enttäuschend“. Durch die vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten ergibt sich eine natürliche Rangordnung. Dennoch sind die Abstände zwischen den verschiedenen Bewertungsstufen nicht in Zahlen messbar, da „ausgezeichnet“ nicht gleichzeitig um 50 Prozent besser ist als „gut“. Somit kann man bei einer Ordinalskala nur erkennen, ob die Merkmalsausprägung besser oder schlechter ist. Um wie viel besser oder schlechter, kann jedoch nur durch metrische Skalen ermittelt werden.

Wenn man die Unterscheidung aber nicht so streng nimmt, kann auch eine Ordinalskala wie eine Intervallskala ausgewertet und zur Berechnung eines Durchschnittswerts verwendet werden.

Weitere Bespiele für Ordinalskalen:

Gebräuchliche Beispiele für Ordinalskalen sind zum Beispiel die Platzierungen bei einem sportlichen Wettbewerb (1. Platz, 2. Platz, 3. Platz, usw.) oder die Bonitätsbewertungen für Firmen oder Länder (wie AAA, AA+, AA, usw.). Zudem werden auch alle nach einer Hierarchie aufgebauten Strukturen, wie beim Militär, in der Kirche oder in einem Unternehmen als Ordinalskala bezeichnet.

 

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