Paneluntersuchung in BWL/Marketing leicht erklärt + Beispiel

Unter einer Paneluntersuchung (auch Panelstudie, Panelbefragung oder Panel genannt) versteht man in der Betriebswirtschaftslehre eine aus mehreren in Abständen durchgeführte Studie (meistens in Form von Umfragen).

Dabei werden ausgewählte (für das Marktsegment relevante) Individuen über Monate, Jahre oder Jahrzehnte befragt. Die aus den Umfragen resultierenden Daten werden zu Marketingzwecken und zur Marktanalyse benutzt. Ihre Präsenz ist für die Entwicklung der Märkte unentbehrlich und höchst relevant.

Vorteile von Paneluntersuchungen:

  • -Die Veränderungen der einzelnen Individuen bezüglich eines Produktes, einer Produktkategorie oder einer Dienstleistung lassen sich nur über längere Zeiträume untersuchen.
  • -Das Verhalten der einzelnen Individuen bezüglich eines Produktes, einer Produktkategorie oder einer Dienstleistung lässt sich über längere Zeiträume genau beobachten und analysieren.
  • -Die Selektion der Probanden lässt sich exakt entsprechend den Anforderungen durchführen.

Nachteile von Paneluntersuchungen:

  • -Die Betreuung der Probanden ist komplex, zeitaufwendig und kostspielig.
    -Studienabbrüche seitens der Individuen (Krankheit, Motivationslosigkeit, Verlust der Interesse) können die Ergebnisse beeinflussen.
  • -Die wiederholte Befragung der Individuen kann zu unerwarteten Veränderungen und damit zu verfälschten Resultaten der Studie führen.
  • -Die Objektivität einer Paneluntersuchung kann nicht gewährleistet werden.
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Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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