Pareto-Effizienz in VWL – Definition & Erklärung

Die Pareto-Effizienz tritt dann ein, wenn es nicht möglich ist eine Person, ohne eine weitere Person dabei zu verschlechtern, zu verbessern.

Transaktionen machen eine Verbesserung, beispielsweise durch einen Tausch, dennoch möglich. Das Ziel dabei ist, dass die Verbesserung von mindestens einer Person erreicht wird.

PARETO-EFFIZIENZ – BEISPIEL

Jemand kauft im Geschäft sechs Überraschungseier. Diese legt er zu Hause für seine beiden Kinder auf den Tisch. Das erste Kind schnappt sich fünf , während das andere Kind nur eins bekommt. Hier erhalten wir nun eine Pareto-Effizienz, denn das zweite Kind wird durch ein zusätzlich Überraschungsei besser gestellt, dem ersten Kind muss dafür jedoch eins weggenommen werden. Dass das zweite Kind mit noch vier Eiern immer noch eins mehr hat und dies eher ungerecht ist, spielt bei der Pareto-Effizienz keine Rolle. Die Pareto-Effizienz muss NICHT gerecht sein.

Ob es sich am Ende um eine Pareto-Verbesserung handelt, ist nie ganz einfach zu sagen. So kann beispielsweise der Wegfall einer bestimmter Steuer, die bisherigen Steuerzahler entlasten. Auf der anderen Seite fehlt es dem Staat nun an Einnahmen, die zur einer Kürzung an anderer Stelle führen, wodurch eine andere Personengruppe schlecht dargestellt wird.

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