Partnerschaftsgesellschaft in BWL leicht erklärt + Beispiel

In einer Partnerschaftsgesellschaft können sich Angehörige Freier Berufe zusammenschließen (§ 1 Abs. 1 PartGG). Dabei übt eine Partnerschaftsgesellschaft kein Handelsgewerbe aus.

Eine Partnerschaftsgesellschaft ist ausschließlich für natürliche Personen aus freien Berufen geschaffen. Zu den freien Berufen zählen:
– Hebammen
– Steuerberater
– Ärzte
– Wirtschaftsprüfer
– Journalisten
etc

Der Name der Partnerschaftsgesellschaften muss nach § 2 Abs. 1 PartGG mindestens den Namen eines Partners sowie die Rechtsformbezeichnung „Partnerschaft“ oder „und Partner“ enthalten. Ferner die Berufsbezeichnungen aller in der Partnerschaft vertretenen Berufe (Beispiel: „Gundi Müller & Partner Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung“).

Alle Partner haften für die Verbindlichkeiten der Partnerschaft gesamtschuldnerisch (§ 8 Abs. 1 PartGG).
Für Fehler bei der Auftragsbearbeitung haften nur die einzelnen Partner, die diesen Fehler verursacht haben (§ 8 Abs. 2 PartGG).

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Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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