Passive Rechnungsabgrenzung leicht erklärt + Beispiel

Bei einer passiven Rechnungsabgrenzung (kurz: PRAP) werden die Erträge, welche ein Unternehmer im Vorjahr erhalten hat, die aber ins neue Geschäftsjahr gehören, in dieses übernommen. In der Bilanz befinden diese Erträge sich auf der Passivseite. Um eine passive Rechnungsabgrenzung zu bilden, müssen die Einnahmen einer Vorauszahlung vor dem Bilanzstichtag sich auf einen vorher festgelegten Zeitraum beziehen.

BEISPIEL

Ein Unternehmer vermietet am 1. November 2017 eine Lagerhalle für 750 € monatlich und bezahlt bereits im Voraus 4.500 € für das erste halbe Jahr. Von diesen 4.500 € sind nur 1.500 € noch für das Jahr 2017. Die restlichen 3.000 € gehören bereits zum Jahr 2018. Dementsprechend wird dieser Betrag mit dem Buchungssatz Bank 3.000 € an passive Rechnungsabgrenzung 3.000 € verbucht. 2018 kann dieser Posten dann aufgelöst werden: Passive Rechnungsabgrenzung 3.000 € an Mieterträge 3.000 €.

ALTERNATIVE BEGRIFFE

passive Abgrenzung, passive Abgrenzungsposten, passive RAP, PRA

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