Pauschalwertberichtigung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Auch die Pauschalwertberichtigung bezieht sich wie die Einzelwertberichtigung auf verschiedene Forderungen. Dabei wird jedoch nicht der Einzelne betrachtet, sondern die große Gesamtheit. Dabei wird von der PWB Pauschalwertberichtigung ausgegangen, dass offene Rechnungen zu einem bestimmten Prozentsatz ausfallen. Dies geschieht, wenn die Rechnungen nicht bezahlt werden. Dabei hat das Unternehmen jedoch keinen richtigen Anhaltspunkt, der einen Einzelfall betrifft.

DIE PAUSCHALWERTBERICHTIGUNG IM BEISPIEL

Es besteht zum Bilanzstichtag 31.12. eine Kundenrechnung, die noch offen ist. Die Summe beläuft sich auf einen Nettobetrag von 100.000 Euro, zuzüglich der neunzehn prozentigen Umsatzsteuer, was insgesamt 119.000 ergibt. Das Unternehmen vertritt die Auffassung, dass im mittleren Durchschnitt etwa drei Prozent entfallen. Deshalb ergibt das eine drei prozentige Pauschalwertberichtigung der Nettoanforderungen.

3000 Euro beträgt dabei die Pauschalwertberichtigung. Dadurch wird der Gewinn des Geschäftsjahres gemindert. Es erfolgt eine Ausweisung von 116.000 Euro in der Bilanz. Also setzt sich das Ergebnis aus den 119.000 Euro, abzüglich der Pauschalwertberichtigung von 3000 Euro zusammen. Meist wird nur die Veränderung der Pauschalwertberichtigung zum Vorjahr verbucht. Der exakte Prozentsatz kann schwanken und auf bestimmte Gruppen von Kunden und Ländern anzuwenden.

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