Pfingstrosen umpflanzen – Anleitung & Tipps

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Pfingstrosen verbleiben am liebsten an ihrem ursprünglichen Standort, müssen bei nachlassender Vitalität jedoch umgepflanzt werden. Der ideale Zeitpunkt und die richtigen Bedingungen für das Umpflanzen der Pfingstrosen.

Der ideale Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt für das Umpflanzen von Pfingstrosen ist zwischen August und September. Auch der Oktober eignet sich bei richtiger Witterung, im Frühjahr oder Frühsommer wurzeln die Pflanzen dagegen schlecht ein.
Beim Umpflanzen der Pfingstrosen ist auf den richtigen Standort zu achten. Die Pflanzen benötigen ausreichend Platz – ein Quadratmeter Fläche pro Pflanze ist ideal – und sollten keine wurzelstarken Gehölze als Nachbarn haben. Zudem darf der Standort nicht zu Staunässe neigen, da die Pfingstrosen ansonsten ertrinken und komplett neu gepflanzt werden müssen.

Standort: Die richtigen Bedingungen

Pfingstrosen gedeihen auf feuchten und mineralischen Lehmböden. Ein niedriger Humusgehalt im Boden verhindert bei den Pflanzen Pilzerkrankungen wie Grauschimmel oder Mehltau. Falls notwendig, muss der Boden deshalb abgemagert werden, indem er mit Blähton oder grobem Sand aufgewertet wird. Dadurch wird auch die Drainage verbessert. Wichtig ist zudem, dass am selben Standort zuvor keine Pfingstrosen gepflanzt wurden. Die alte Pflanze hat den Boden bereits ausgezehrt und verhindert ein ordentliches Gedeihen der neuen Pfingstrose. Besser geeignet ist ein Standort mit frischer Erde, der im besten Fall extra für die neuen Pfingstrosen angelegt wurde.
Ist der Standort gleichzeitig noch vollsonnig bis halbschattig sowie ausreichend windgeschützt, gedeihen Baumpfingstrose und Koralle am besten.

Staudenpfingstrosen und Strauchpfingstrosen umpflanzen

Je nachdem, ob es sich um Staudenpfingstrosen oder um Strauchpfingstrosen handelt, gibt es beim Umpflanzen einige Unterschiede. So werden die Strauchpfingstrosen beim Umpflanzen relativ tief (mindestens 10 bis 15 Zentimeter) in den Erdboden gesetzt und nicht geteilt. Die Staudenpfingstrosen werden dagegen flach in die Erde gesetzt und nur knapp mit Erde bedeckt. Nach dem Umpflanzen werden beide Exemplare gut angegossen und anschließend regelmäßig gewässert. Nach einigen Tagen sollte sich die Erde am neuen Standort gesetzt haben.

Intersektionelle Hybriden umpflanzen

Neben Stauden- und Strauchpfingstrose existiert inzwischen noch eine dritte Sorte: die Intersektionellen Hybriden. Sie werden im Sommer bis Frühherbst umgepflanzt, wobei der Wurzelstock geteilt wird und die Wurzelstücke fünf bis sechs Zentimeter tief in die Erde gesetzt werden. Die Sorte ist besonders winterhart und blüht von Mai bis Juni. Dementsprechend flexibel sind Gärtner beim Zeitpunkt des Umpflanzens. Ähnlich wie Stauden- und Strauchpfingstrose, sollten Intersektionelle Hybriden im Sommer nur mit äußerster Sorgfalt umgepflanzt werden. Die frisch gesetzte Pfingstrose benötigt ausreichend Wasser, damit sie nicht austrocknet und bedarf unter Umständen einer zusätzlichen Kur durch einen geeigneten Dünger.

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