Präferenzen in VWL – Definition & Erklärung

Unter Präferenzen werden die Vorliegen eines Haushalts oder einzelner Konsumenten verstanden. Bei der Berechnung geht man üblicherweise von Güterbündeln aus die jeweils rund ein bis zwei Güter beinhalten.

Beispiel zur Berechnung der Präferenzen

Stellen Sie sich vor es gäbe drei Güterbündel: A = eine Melone, B = ein Paket Toast und C = ein Suppenhuhn.

Nun werden die die Präferenzen geordnet und ausgewertet. Bei der Präferenzrelation bestehen drei Annahmen:

  1. Vollständigkeit. Bei dieser Annahme werden zunächst alle Güterbündel miteinander verglichen. Dabei findet die Wertung bei wie A isst besser oder genau so gut wie B etc.
  2. Reflexivität. Bei dieser Annahme werden die Bündel gleich gut bewertet.
  3. Transitivität. Die letzte Annahme geht davon aus, dass wenn A beispielsweise besser oder genau so gut wie B ist und B besser oder genau so gut wie C ist, der gleiche Verhältnis auch zu A und C stehen muss. Würde die Melone also dem Toast vorgezogen werden und der Toast dem Huhn, dann wird entsprechend auch die Melone dem Huhn vorgezogen.

Die Abbildung der Präferenzen geschieht durch die Nutzenfunktionen.

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