Product-Placement in BWL/Marketing leicht erklärt + Beispiel

Beim Product-Placement werden Produkte in verschiedenen Medien gezielt dargestellt. Diese Werbeintegration ist häufig in Film- und Fernsehprojekten (oder Shows) zu sehen. Dabei geht es darum, dass ein Darsteller z.B. ein Auto einer bestimmten Marke fährt oder ein spezifischer Softdrink im Hinter- oder Vordergrund des Bildes zu sehen ist. Es ist eine Marketingstrategie des Unternehmens, für die dieses auch Geld bezahlen muss.

Die Vorteile sind doppelt anzusehen: Die Unternehmen bezahlen oftmals für diese Art der Werbung, können ihre Produkte jedoch in internationalen Film- und Fernsehproduktionen platzieren und erreichen somit ein globales Publikum.

Kostenlose Werbung für die Unternehmen entsteht dann, wenn diese ihre Produkte gratis zur Verfügung stellen, sich die Produktionsfirmen also nicht weiter bemühen müssen oder Produktionsfirmen von Film und TV bestimmte Produkte nutzen, weil diese zwangsweise benötigt werden, wie z.B. Autos zur Fortbewegung.

Für die Unternehmen hat Product-Placement den zusätzlichen Nutzen, dass es keine Werbung im herkömmlichen Sinne ist, die für den Zuschauer oftmals als langweilig und missfallend aufgenommen wird. Bei TV-Werbung wird häufig der Kanal gewechselt, Werbebilder in Zeitungen und Zeitschriften werden oft nicht wahrgenommen und überblättert.

Produkte können jedoch auch bestimmte Orte und Schauplätze sein, an denen produziert wird. Der Bekanntheitsgrad dieser Orte steigt dann natürlicher Weise.

Die Bezahlung für die Unternehmen beim Product-Placement richtet sich nach den örtlichen Dimensionen der Ausstrahlung der Film- oder TV-Produktion (z.B. regional oder global), sowie dem Bekanntheitsgrad und der Abhängigkeit der Zielgruppe. Auch die Lage der Verhandlungspartner spielt eine große Rolle.

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