Produktionsfaktoren in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was sind Produktionsfaktoren

Mittel, die für die Produktion von Gütern benötigt werden als betriebliche Produktionsfaktoren bezeichnet.. Hierbei wird vor allem zwischen den Produktionsfaktoren Boden (beinhaltet Bodenschätze, Berge, Flüsse usw.), Arbeit, Kapital und Wissen differenziert. Zu beachten ist, dass mit Kapital nicht das Geld gemeint ist, sondern die Produktionsmittel, wie zum Beispiel Fabriken oder Maschinen, was als Realkapital bezeichnet wird.

Weiterhin ist das Kapital hier ein sogenannter derivativer Produktionsfaktor, was bedeutet, dass dieser erst aufgebaut werden muss. Außerdem stellen Arbeit und Boden hier originäre Produktionsfaktoren dar, auf Grund des bereits Vorhandenseins dieser Faktoren.
Auf Grund des ökonomischen Prinzips wird ein effizienter Einsatz der betrieblichen Produktionsfaktoren ersucht.

Produktionsfaktoren ein Anwendungsbeispiel

Damit ein Bäcker Brot produzieren kann, benötigt dieser Getreide. Dieser Rohstoff wird aus dem Produktionsfaktor Boden gewonnen. Um das Brot zu backen, setzt der Bäcker zum einen seine Arbeitskraft ein, indem er das Brot formt, zum anderen benötigt er einen Backofen, was hier das Kapital repräsentiert und drittens setzt er ebenfalls sein Wissen ein. In diesem Beispiel werden die Produktionsfaktoren schließlich miteinander kombiniert. Das Ergebnis ist dann das Brot als ein Wirtschaftsgut.

Bei der Herstellung redet man vom dispositiven Faktor, da der Bäcker die Produktion und Leistung plant, organisiert, koordiniert sowie kontrolliert. Als Elementarfaktoren werden hingegen die Produktionsfaktoren und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Arbeit und Betriebsmittel charakterisiert.

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