Produktionsfunktion in VWL – Definition & Erklärung

Mit der Produktionsfunktion kann der Zusammenhang zwischen Input und Out errechnet werden. Beim Output wird immer von dem Maximum, also einer effizienten Nutzung und Arbeit ausgegangen.

Beispiel zur Rechnung mit der Produktionsfunktion

Auf einem Bauernhof befindet sich eine Henne, die täglich ein einziges Ei legt. Für diesen Fall gibt es nun eine Produktionsfunktion, bei der f(x) bzw. Y für die Anzahl an Eier steht. X ist die Anzahl der Hennen.

f(x) = X x 1.

Würden Sie diese Funktion nun auf ein Koordinatensystem übertragen, würden Sie aufgrund eines konstanten Wachstums von einem Ei täglich, eine Gerade erhalten. Dies geschieht, da weitere Inputs wie die Nahrung, nicht in der Funktion erfasst sind.

Hält man bei der Rechnung an der Realität fest, dann funktioniert diese einfache Funktionsformel nur, da es nicht zu viele Hennen sind. Denn ab einer bestimmten Menge, muss auch der Platz auf dem Bauernhof mit einkalkuliert werden. Ab einer bestimmten Menge an Hennen also, führt dies zu einer Abnahme des Grenzertrags.

Weiterhin gibt es auch eine substitutionale Produktionsfunktion. Diese ist gegeben, wenn verschiedene Inputs durch andere ersetzt werden können. Dies ist beispielsweise dann gegeben, wenn anstelle von Menschenkraft nun auf Maschinen gesetzt wird. Eine limitationale Produktionsfunktion ist dann gegeben, wenn es zur Erhöhung eines Inputs kommt und dadurch auch die anderen erhöht werden müssen. So kann beispielsweise nicht die Produktion ohne Erhöhung der Arbeitsstunden oder Anzahl an Mitarbeitern erhöht werden.

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