Prozedureinsprungpunkt nicht gefunden – so lösen Sie das Problem

Prozedureinsprungpunkt nicht gefunden

Fehlermeldungen am Computer sind immer ein Ärgernis. Erst recht, wenn man nicht gerade Informatik studiert hat oder ein absoluter IT-Kenner ist. Wer ein Programm starten will und dann die Fehlermeldung bekommt “Der Prozedureinsprungpunkt nicht gefunden” bekommt, steht oft vor einem Rätsel. Das Problem, das dieser Meldung zugrunde liegt, ist häufig eine defekte oder fehlende DLL-Datei. Das Problem entsteht meistens in der Registrierungsdatenbank (Windows Registry). In dieser Informationen über Windows selbst als auch der verschiedenen Programme gespeichert sind. Fehlen die Dateien in der Datenbank, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Fehler zu beheben.

Was passiert bei beschädigter oder fehlender DLL-Datei?

Eine DLL-Datei (Dynamic Linc Library) ist eine dynamische Programmbibliothek. Die Dateien können Programmcodes, Ressourcen und Daten in unterschiedlichen Kombination enthalten. Dabei können auch andere Namen für diese Programmbibliotheken verwendet werden. Neben DLL, gibt es auch noch Programme mit den Endungen OCX, DRV oder CPL.

Egal, wie sie benannt wurden, tritt ein Problem auf, merkt man das am ehesten durch einfrierende Programme, einen wesentlich langsameren PC, Blue-Screen-Fehler, Stillstände, Störungen beim Hoch- oder Herunterfahrendes PCs und an Installationsfehlern. Das gesamte System könnte in den Streik treten, sofern die DLL-Datei dafür von Windows gebraucht wird.

Lösungen für nicht gefundenen Prozedureinsprungpunkt

Sobald die Meldung “Prozedureinsprungpunkt nicht gefunden” auftaucht, wird also auf eine beschädigte oder fehlende DLL-Datei verweisen. Der Name der DLL-Datei gibt Aufschluss über das betreffende Programm. Es kann sogar sein das nicht das Programm, welches man gerade betätigen möchte, nicht das Problem ist. Ein erster wichtiger Schritt ist die Treiber zu aktualisieren, veraltete Versionen können unter Umständen Probleme verursachen.

Auch regelmäßige Betriebs-Updates sind notwendig. Microsoft bringt in regelmäßigen Abständen Neuerungen heraus, die für das Windows-System notwendig sind. Daher sollte man kontrollieren, ob eventuell Updates ausstehen. Liegt es an einer bestimmten Software, kann die alte Version deinstalliert werden. Anschließend installiert man die Software neu. Andernfalls kann mit dem oder Installations-Assistenten versuchen die fehlerhafte Software zu reparieren.

Abhilfe bei fehlerhaften Updates

Einige ältere Modelle arbeiten leider immer noch mit dem Betriebssystem Windows XP. Tritt der Fehler bei XP auf, wenn der Windows Explorer oder weitere Programme verwenden wollen, kann das Problem beim Servicepack 1a liegen bzw. an dessen fehlerhafter Installation. Das Problem kann dann durch den abgesicherten Modus des Computers behoben werden. Dazu muss der PC im abgesicherten Modus neu gestartet werden. danach sollte der Ordner “C:\Windows\INF” geöffnet werden. Nun muss die Datei “Sr.inf” ausgewählt werden. In dieser kann dann über die rechte Maustaste das Kontextmenü der Datei geöffnet werden. Hier muss dann “Installieren” ausgewählt werden. Ist die Installation abgeschlossen, startet man den PC neu und der Fehler sollte behoben sein.

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