Quotenkonsolidierung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Für Gemeinschaftsunternehmen (joint ventures), die durch zwei oder mehrere Unternehmen aus dem Konsolidierungskreis geführt werden, ist die Quotenkonsolidierung nach § 310 HGB für den Konzernabschluss vorgesehen.

Der Unterschied zur Vollkonsolidierung besteht darin, dass nicht vollständig konsolidiert wird, sondern zu dem Teil (Quote), mit dem die Muttergesellschaft am Unternehmen beteiligt ist.

Alternativ zur Quotenkonsolidierung besteht für Gemeinschaftsunternehmen die Möglichkeit die Equity-Methode anzuwenden.

BEISPIEL QUOTENKONSOLIDIERUNG

Ein Gemeinschaftsunternehmen wird zu je 50 % von Mutterunternehmen „Beispiel“ und einem weiteren Unternehmen „Muster“ geführt. Beide Unternehmen legen gemeinschaftlich die Geschäftstätigkeit des Gemeinschaftsunternehmen fest und überwachen diese.

Die jeweiligen Bilanzpositionen des Gemeinschaftsunternehmens fließen somit zu 50 % in die Konzernbilanzen der Unternehmen „Beispiel“ und „Muster“ ein. So findet sich beispielsweise die Maschine, die in der Jahresbilanz des Gemeinschaftsunternehmens mit 80.000 Euro verzeichnet ist, in den beiden Konzernbilanzen mit je 40.000 Euro. Ebenso verhält es sich mit Aufwendungen und Erträgen (nach Berücksichtigung eventueller Zwischenergebniseliminierungen), die in die KonzernGewinn- und Verlustrechnung eingehen.

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