Rabatt in BWL leicht erklärt + Beispiel

Rabatt Definition

Wenn ein Preis weniger wird, dann redet man in der Wirtschaft vom Preisnachlass beziehungsweise Rabatt. Dieser Preisnachlass wird auf den Listenpreis bewilligt. Rabatte werden können einerseits Prozentsatz vom eigentlichen Kaufpreis (z. B. „abzüglich 20 %“) oder andererseits als Geldbetrag (z. B. „abzüglich 10 €“) gewährt. Sehr häufig gibt es Rabattgutscheine (oder auch Rabattcoupons), wodurch dieser Preisnachlass sehr flexibel für bestimmte Kunden oder Kundengruppen zum Einsatz kommt.

Die Preisdifferenzierung und Arten des Rabatts

Im Allgemeinen sind drei unterschiedliche Rabattarten der Strategie der Preisdifferenzierung sehr nah. Einmal gibt es den Mengenrabatt („ab 10 Stück 10 % Mengenrabatt, ab 50 Stück 20 % etc.“) oder auch Naturalrabatte („3 Packungen erhalten, nur 2 bezahlen“), dann existieren weiterhin verschiedene Preise für jeweilige ausgewählte Kunden, wie zum Beispiel Studentenrabatt, Schülerrabatt oder Wiederverkäuferrabatt. Schließlich kommt noch die Preisdifferenzierung nach Zeiten hinzu, wie beispielsweise Frühbucherrabatte oder Rabattaktionen in einer bestimmten Zeit.

Sinn des Rabattes

Die Funktion des Rabattes ist die Minderung als sog. Erlösschmälerung des Umsatzes des Verkäufers und die Kosten der Anschaffung des Erwerbers.

Ein Beispiel aus der Praxis

Für einen Nettolistenpreis von 1.000 Euro kauft ein Unternehmensberater einen neuen Computer in einem Fachgeschäft. In diesem Fall liegt der Rabatt bei 20 %. Somit vermindert der Preisnachlass von 20 % (200 Euro) den Umsatz des Fachgeschäfts auf 800 Euro. Diese stellen die Anschaffungskosten des Kunden beziehungsweise des Unternehmensberaters dar (die dann auch für die Abschreibung maßgeblich sind). Bei 952 Euro liegt der dann auf der Rechnung ausgewiesene Bruttopreis inklusive 19 % Mehrwertsteuer.

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