Recovery CD erstellen – Anleitung & Tipps

Recovery CD erstellen

Wie ist es möglich, eine Recovery-CD für den eigenen PC zu erstellen?

Wenn Sie wichtige Arbeiten mit Ihrem PC erledigen und diese zusammen mit dem System selbst sichern möchten, gibt es dazu verschiedene Möglichkeiten. Die Erstellung einer Recovery-CD ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, diese Sicherung zu gewährleisten. In diesem Artikel erfahren Sie deshalb, wie Sie selbst eine solche CD erstellen.
Grundlegend muss dabei zwischen den aktuellen Betriebssystemen unterschieden werden. Um dies zu berücksichtigen, werden die Vorgehensweisen bei der Wiederherstellung von Windows 10, Windows 7 und Linux erläutert.

Die Recovery-CD in Windows 10

Bei Windows 10 kann zwischen zwei Vorgehensweisen unterschieden werden. Es ist zunächst möglich, dass ein Datenträger zur Systemreparatur erstellt wird. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Erstellung eines Wiederherstellungslaufwerks.
Der Systemreparaturdatenträger kann mithilfe einer Anleitung sehr einfach selbst gebrannt werden, sodass er dauerhaft zur Verfügung steht. Um dies zu tun, ist es lediglich erforderlich, einer gewissen Folge von Schritten zu folgen.

Zu Beginn der Erstellung des Datenträgers müssen Windows-Taste und die Taste R gleichzeitig gedrückt werden. Nun öffnet sich das Windows-Dialogfeld, welches Ihnen ermöglicht, einen bestimmten Befehl einzutippen. Der Befehl lautet in diesem Fall recdisc.exe. Um den gewünschten Befehl zu bestätigen, drücken Sie nun die Eingabe-Taste. Nach der Bestätigung durch die Eingabe-Taste erscheint ein Dropdown-Menü. Innerhalb dieses Menüs ist es nun erforderlich, dass Sie das Laufwerk auswählen, in dem der leere Datenträger beschrieben werden soll. Es handelt sich dabei um Ihren CD-Brenner. Daraufhin legen Sie einen CD-Rohling in das gewählte Laufwerk, welches in diesem Fall gleichzeitig als CD-Brenner fungiert.

Damit dieser Vorgang tatsächlich ablaufen kann, sollten Sie im Vorhinein allerdings sicherstellen, dass es sich bei Ihrem Laufwerk um eines handelt, welches über die Fähigkeit des CD-Brennens verfügt. Andernfalls müssen Sie zunächst ein solches Laufwerk erwerben und einbauen oder auf eine andere Wiederherstellungsmethode zurückgreifen.

Der USB-Stick als Ersatz für die Recovery-CD in Windows 10

Bei diesem Vorgang wird anstelle einer CD ein leerer USB-Stick mit einem Speichervolumen von mindestens 16 GB benötigt. Dieser wird an den PC gesteckt, woraufhin die Systemsteuerung in Windows 10 geöffnet werden muss. Hier wählen Sie unter dem Reiter System und Sicherheit die Unterkategorie Sicherheit und Wartung aus. Es erscheint ein Feld mit der Aufschrift Wiederherstellung, welches nun von Ihnen angeklickt wird. Der Reiter Erweiterte Wiederherstellungstools öffnet sich und Sie wählen Wiederherstellungslaufwerk erstellen aus. Nun müssen Sie lediglich einen Haken in das Feld Sichert die Systemdateien auf dem Wiederherstellungslaufwerk setzen und den weiteren Schritten der Installation folgen. Der PC überschreibt alle wichtigen Systeminformationen und -grundlagen auf den Recovery-Stick und Sie können diesen anschließend zur Problembehandlung oder zur Neuinstallation des Systems einsetzen.

Eine Recovery-CD in Windows 7 erstellen

Bei Windows 7 handelt es sich noch immer um ein gängiges Betriebssystem. Und auch für dieses System können Sie ganz einfach eine Recovery-CD erstellen, wenn Sie über einen CD-Brenner verfügen. Öffnen Sie hierfür die Systemsteuerung Ihres PCs. Klicken Sie nun unter System und Sicherheit auf Sichern und Wiederherstellen. Auf der linken Seite des Fensters sehen Sie nun das Feld Systemreparaturdatenträger erstellen. Dieses Feld wählen Sie jetzt an und legen daraufhin einen CD-Rohling in Ihr Laufwerk. Bestätigen Sie anschließend den Wunsch nach der Erstellung eines Datenträgers zur Systemreparatur und Ihr PC wird den Prozess vollenden.

Alternative Möglichkeiten zur eigenen Recovery-CD in Windows und Linux

Wenn Sie diese Anleitungen aus bestimmten Gründen, wie etwa dem Fehlen eines CD-Brenners, nicht folgen können, besteht bei Windows und auch bei Linux die Möglichkeit, eine Recovery-CD oder ein digitales Abbild derer herunterzuladen. Bei Linux kann so beispielsweise das Programm SystemRescueCD verwendet werden.

Dauerhafter Nutzen bei wenig Aufwand

Die Erstellung eines solchen Recovery-Datenträgers erscheint folglich sinnvoll, da sie nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, Sie aber dennoch über einen langen Zeitraum davon profitieren können. Die Datenträger sind bei Problemen mit Ihrem PC immer wieder einsetzbar und helfen Ihnen bei der Lösungsfindung.

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