Richtigkeit in ReWe leicht erklärt + Beispiel

Die Richtigkeit gehört zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB), die in den § 238, 239 und 244 HGB definiert sind.

Zum Grundsatz der Richtigkeit gehört es, die Geschäftsfälle sachlich und rechnerisch korrekt darzustellen. Jeder Geschäftsfall und damit jede Buchung muss durch einen entsprechenden Beleg nachvollziehbar sein. Geschäftsfälle, die keine externen Belege erfordern, sind durch Eigenbelege nachzuweisen.

Zur Richtigkeit gehört auch die Willkürfreiheit, die sich hauptsächlich auf Schätzungen bezieht. Diese dürfen nicht willkürlich vorgenommen werden, sondern möglichst genau und nachvollziehbar.

Beispiel

Werden die Kosten für einen Geschäftsneubau, dessen Fertigstellung erst im nächsten Jahr liegt, für eine Rückstellung geschätzt, so muss der Betrag durch Angebote und/oder Zwischenrechnungen nachvollziehbar sein.

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