Romantik Epoche – Merkmale und Literatur

Die Romantik begann 1798 und endete 1835. In Europa gingen mit der Romantik allerhand gravierende Veränderungen einher. Die Industrialisierung sowie Neuordnung Europas trugen enorm zu ihrer Entwicklung bei.

Merkmale der Romantik:

  • Frühromantik (1798 – 1804)
  • Hochromantik (1804 – 1818)
  • Spätromantik (1818 – 1835)

Die Liebe und Natur sowie die Sehnsüchte und Leidenschaften waren zentrale Themen. Schriftsteller drückten verstärkt Stimmungen in ihren Werken aus.

Besonders die Industrialisierung wurde kritisiert. Die neue Maschinenwelt und die Revolution waren für Romantiker nicht akzeptabel. Sie forderten, dass sich die Menschen verstärkt der Natur, den Gefühlen und dem Unbewussten zuwenden. Das Streben nach nützlichen Dingen machten die Romantiker den Menschen zum Vorwurf und lehnten somit die Realität ab.

Die Lyrik ist die wichtigste literarische Gattung der Romantik. Sie bot die beste Möglichkeit, um Gefühle und Stimmungen auszudrücken. Einerseits war sie sprachlich gehoben, andererseits aber einfach geschrieben.

Novellen, Erzählungen und Märchen waren zusätzliche Gattungen, die bedeutend waren. Romane waren Bildungs- oder Entwicklungsromane.

Die Volkslieder, Sagen und Märchen waren außerdem sehr wichtig, denn Anhänger der Romantik orientierten sich stark am Mittelalter. Bedeutende Romantiker waren die Gebrüder Grimm, Joseph Freiherr von Eichendorff, E.T.A. Hoffmann, Friedrich Schlegel und Achim von Arnim.

Literatur der Romantik:

  • Kinder- und Hausmärchen (1812), Deutsche Sagen (1816) der Gebrüder Grimm
  • Das Marmorbild (1819), Aus dem Leben eines Taugenichts (1826) von Joseph von Eichendorff
  • Die Elixiere des Teufels (1815/16), Die Serapionsbrüder (1819/21) von E.T.A. Hoffmann
  • Brief über den Roman (1798) von Friedrich Schlegel
  • Der gestiefelte Kater (1797), Der blonde Eckbert (1797) von Ludwig Tieck

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here