Scheck in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist ein Scheck?

Ein Scheck ist ein Mittel zum Bezahlen, welches durch ein eigenes Gesetz, dem sogenannten Scheckgesetz (SchG), geregelt ist. Die wesentlichen Zubehöre eines Schecks sind nach Art. 1 SchG die Bezeichnung als Scheck, dann die unbedingte Anweisung, eine bestimmte Geldsumme zu zahlen sowie der Name des Zahlenden). Außerdem kommen die Angaben des Zahlungsorts, des Tages, des Ausstellungsortes sowie die Signatur des Ausstellers hinzu.

Was existieren für Scheckarten?

Wenn der Scheckinhaber sich den auf dem Scheck genannten Betrag auszahlen lassen möchte, dann benötigt dieser einen Inhaberscheck. Der Verrechnungsscheck (Art. 39 SchG) weißt eindeutig darauf hin, dass er nur zur Verrechnung gedacht ist und hat die Eigenschaft nur dem Konto des auf dem Scheck bezeichneten Namen gutgeschrieben werden zu können. Dies hat den Zweck, dass somit die Sicherheit gesteigert wird, falls ein Verlust des Schecks vorliegt, denn so kann im Gegensatz zu einer Barauszahlung der Weg des Geldes nachvollzogen werden. Die Ausstellung eines Orderscheck ist lediglich für eine gewisse Person, den Order. Der Transfer kann durch Indossament geschehen (Art. 14 SchG) und das Weitergeben des Schecks wird auf dem Scheck verzeichnet (Art. 16 SchG).

Wann kommen Schecks zum Einsatz?

In der Regel werden für das Ausstellen eines Schecks sogenannte Scheckvordrucke von den Banken benützt. Von Firmen und Unternehmen werden Schecks hauptsächlich mittels Scheckeinreichern, überliefert und anschließend dem Konto des Unternehmens gutgeschrieben. Auf einem Scheckeinreicher können nach Bedarf mehrere Schecks eingetragen werden. Vor allem in den Bilanzposten Bundesbankguthaben, Kassenstand oder Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden diese Papiere unterm Strich als flüssige Mittel entlassen.

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